Couscous-Treffen mit 18 Personen, schöner Altweibersommer

Alle zwei Jahre findet ein Treffen der Cousins- und Cousinen mütterlicherseits statt, diese Tradition haben wir an diesem Wochenende zum 3. x gehabt. Eigentlich sind wir 12 Cousins und Cousinen mit Partner 24 Personen. Da 2 erkrankt waren, zwei nicht konnten und zwei nicht wollten, trafen wir uns also zu 18. Timo und seine Frau Rosa hatten sich bereit erklärt, die ganze Mannschaft zu verköstigen und einen Teil auch zu beherbergen, der Rest schlief im Hotel. Timo hat ein riesiges Haus in Hallbergmoos und einen herrlichen Garten mit zwei Außenküchen mit einem Equipment, was über das Normale weit hinaus geht. Die Organisation des Wochenendes hatten Hubert und ich gemeinsam mit Timo und Rosa geplant und bestand am Samstag aus einer 11 km langen Wanderung an der Isar entlang, einem Biergartenbesuch in Ismaning und einem herrlich kulinarischen und kommunikativen Abend bis in die Nacht in Timos Garten. Der hatte sich mächtig ins Zeug gelegt von Sous-vide Fleisch auf dem Außengrill bis Lachs aus seinem Smoker, feinste Beilagen und und und. Hubert und ich hatten für Getränke und Gläser gesorgt, was bei so vielen Menschen auch eine Menge war.  Heute Früh nach dem gemeinsamen Frühstück, ebenfalls in Timos Garten, fuhr dann jeder wieder in seine Heimat oder weiter in den Urlaub nach Italien. Ich bin schon ganz schön beeindruckt, dass wir so einen guten Familienzusammenhalt haben, sicher ein Verdienst der Generation vor uns. Meine Mutter und ihre 4 Geschwister hatten sich oft besucht als wir Kinder waren und daher waren wir es gewohnt mit unseren Cousins und Cousinen zu spielen und kennen uns von Klein auf. Die Partner werden einfach mit einbezogen, wobei mein ältester Cousin eine Freundin hat, die wir alle nicht so mögen, weil sie ohne Ende über Banales spricht, das keinen interessiert. Natürlich ist auch sonst nicht alles nur harmonisch. Die Frau meines Bruders weigerte sich zum Beispiel, bei der Hitze gestern mitzuwandern. Mein Bruder, der Gutmütige, blieb daraufhin bei seiner Frau im Haus statt mit uns zu wandern. Über so etwas kann ich mich aufregen, zumindest kurz. Heute ist bei mir aber so richtig die Luft raus. Ich habe seit Tagen nicht besonders gut geschlafen und der ganze Trubel, die Völlerei und ständigen Absprachen haben mich erschöpft. Zu allem Überfluss gehen wir nachher noch mit Huberts Cousin zum Italiener. Nächste Woche ist auch jeder Tag schon mit Abendaktivitäten belegt. Uff. Ansonsten war die vergangene Woche eher ruhig. Am Mittwoch hatte ich wegen meinem erhöhten Leberwert einen Termin bei einer sehr freundlichen Gastroenterologin, die mich gründlich untersucht und Blut abgenommen hat. Aufgrund des Organultraschalls ist alles okay, mal sehen, was das Blut noch bringt. Kann sein, dass es sich alles in Wohlgefallen auflöst. Mittwochs nachmittags war meine Linedance Freundin das erste mal bei mir. Wir wollten die Tänze für unsere Prüfung für das Bronzeabzeichen üben, was wir tatsächlich gemacht haben neben viel Lachen und Reden. Das war schön. Das Wetter ist so richtig nach meinem Geschmack. Nachts schön kalt, morgens frisch und tagsüber warm. Altweibersommer.

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4 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Diese Familiengeschichte klingt richtig toll! Dass jemand bei der Affenhitze nicht wandern will finde ich nicht anstößig; dass dein Bruder deshalb zuhause bleibt nur dann, wenn seine Frau ihn dazu nötigt. 11 km ginge über meine Grenze hinaus, aber da ihr alle schlank und sportlich ausseht ist das anders. Ich find auch die Nächte nicht kühl, sondern fließe davon. – Hoffentlich alles in Butter mit der Leber. Bissel weniger Wein wäre mein Tipp!

  2. Renate sagt:

    Diese Treffen sind so schön und das über soviele Jahre. 11 km bei der Hitze wandern finde ich nur im Schatten machbar. Tagsüber warm, wohl eher heiß. Die Nächte finde ich auch angenehm.

  3. Beate sagt:

    Es war schön, Deine Beschreibung des Treffens zu lesen! Ein richtiges Event! bei all den kulinarischen Genüssen muss auch die Bewegung nicht fehlen – trotz hoher Temperaturen gibt es ja auch schattige Abschnitte- aber: ich bin froh, dass Gabi und ich Vergleichbares bei einer stetigen leichten Brise hatten!

  4. Beate sagt:

    Es war schön, Deine Beschreibung des Treffens zu lesen! Ein richtiges Event! bei all den kulinarischen Genüssen muss auch die Bewegung nicht fehlen – trotz hoher Temperaturen gibt es ja auch schattige Abschnitte- aber: ich bin froh, dass Gabi und ich Vergleichbares (11-14 km am Tag) bei einer stetigen leichten Brise und 10 Grad weniger hatten!

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