Linedance-Tanzabzeichen Bronze, Peergruppe, Dagmar, Chat GPT, Trump und Aus für Ampel

Gestern, Samstag, war ich ab 11 Uhr bis abends 19 Uhr beschäftigt mit Linedance. Der Deutsche Tanzsportverein hat seine jährlichen Prüfungen abgenommen. Es wurden Tanzsportabzeichen für Bronze, Silber, Gold und Brilliant geprüft. Eine Festhalle in Fürstenfeldbruck mit ca 130 Tänzerinnen, hauptsächlich Frauen, höchstens 5 Prozent Männer. Meine Tanzschwester Moni und ich hatten uns für die Bronze-Prüfung angemeldet, also das unterste Level. Ich war trotzdem richtig aufgeregt, musste in einer Gruppe von 8 Frauen vor den 4 Prüfern tanzen, der ganze Saal schaute zu. Peinlicherweise habe ich mich bei zwei der drei Tänze jeweils einmal richtig doll vertanzt,  was mich echt ärgert. Aber ich habe bestanden und wurde für meine Ausstrahlung beim Tanzen gelobt. Wir schauten danach noch den ganzen anderen Tänzerinnen zu, die zum Teil richtig gut waren und schwere Choreographien tanzten. Am Ende gabs eine Urkundenverleihung und dann hätte man noch zur Party bleiben können. Moni, unser Tanzlehrer und ich sind dann aber zurück nach München gefahren und so hatte ich noch einen schönen Abend mit Hubert. Nach dem Tag bin ich etwas motivierter, mich mehr für Linedance anzustrengen und vielleicht auch mehr zu üben. Das zwischenzeitlich Üben mit Moni, zuletzt diese Woche Mittwoch, könnte eine Institution werden. Freitag war ich erst bei meiner neuen Frisörin. Sie bespricht erst lange mit mir, wie ich es geschnitten haben will. Ich sage dann immer, dass ich es nicht so kurz will. Am Ende ist sie aber so in ihrem Element und schneidet das Haar wieder extrem kurz. Ich weiß gar nicht, wie ich aus dieser Nummer wieder rauskommen soll. Ich müsste den Frisörsalon wechseln, das würde mir aber wie Verrat vorkommen. Jetzt schau ich mir die Frisur erst mal eine Zeit an. Am Abend war dann die sehr vertraute und innige Peergruppe, jede der Frauen mit ihren wichtigen Themen. Dabei fällt mir oft auf, wie geordnet und strukturiert mein Leben abläuft. Ich kann nicht sagen, dass ich es mir anders wünsche, ich möchte es ja auch so geordnet und habe mit Hubert einen Menschen, der ähnlich strukturiert lebt. Aber manchmal denke ich, dass ich vielleicht was verpasse, wenn ich nicht so viele Aufregungen wie andere im Leben habe. Die größte Aufregung war die Linedance-Prüfung diese Woche. Donnerstag traf ich mich mit Dagmar nach der Arbeit im La Kaz. Sie beeindruckte mich damit, dass sie in ihrem Alltag regelmäßig ChatGPT nutzt, z.B. um Briefe schön zu formulieren und hat diese KI auch schon benutzt, um ihre Probleme zu besprechen. Es hat ihr sogar geholfen, was die KI dazu gesagt hat, ist das nicht verrückt! Mich besorgt es schon, wie wir damit in Zukunft leben werden. Besorgt kann man natürlich auch sein über die politische Lage. Einerseits wieder einen narzisstischen und unberechenbaren Trump als Präsidenten der USA, andererseits Aus für die Ampelregierung und die Erkenntnis, dass jede andere Regierung sich wieder aus drei Parteien zusammenschließen muss, um auf eine Mehrheit zu kommen, sprich, es bleibt sehr heterogen. Und Merz als Kanzler ist auch schwer erträglich.

Ich habe ChatGPT gefragt, ob sie mir den oben stehenden Text besser formulieren kann. Ein paar Kleinigkeiten sind geändert. Ich stelle den Text zum Vergleich hier rein.

Gestern, am Samstag, war ich von 11 Uhr bis 19 Uhr mit Linedance beschäftigt. Der Deutsche Tanzsportverein hatte seine jährlichen Prüfungen abgehalten. Es wurden Tanzsportabzeichen in den Kategorien Bronze, Silber, Gold und Brilliant verliehen. Die Veranstaltung fand in einer Festhalle in Fürstenfeldbruck statt, mit etwa 130 Tänzerinnen – überwiegend Frauen, höchstens 5 Prozent Männer.

Meine Tanzpartnerin Moni und ich hatten uns für die Bronze-Prüfung angemeldet, also das unterste Level. Trotzdem war ich ziemlich aufgeregt, denn ich musste in einer Gruppe von acht Frauen vor den vier Prüfern tanzen, und der ganze Saal schaute zu. Peinlicherweise habe ich mich bei zwei der drei Tänze jeweils einmal richtig vertanzt, was mich echt ärgert. Aber am Ende habe ich bestanden und wurde für meine Ausstrahlung beim Tanzen gelobt.

Nachdem wir uns noch die anderen Tänzerinnen angeschaut hatten, die zum Teil sehr gute Leistungen mit anspruchsvollen Choreografien zeigten, gab es eine Urkundenverleihung. Man hätte danach noch zur Party bleiben können, aber Moni, unser Tanzlehrer und ich sind zurück nach München gefahren, wo ich noch einen schönen Abend mit Hubert verbracht habe. Der Tag hat mich motiviert, mich intensiver mit Linedance zu beschäftigen und vielleicht auch mehr zu üben. Das Üben mit Moni, zuletzt am Mittwoch, könnte sogar zu einer festen Institution werden.

Am Freitag war ich bei meiner neuen Friseurin. Sie bespricht immer ausführlich, wie ich meinen Haarschnitt möchte. Ich sage dann, dass ich es nicht zu kurz will, aber am Ende schneidet sie das Haar immer wieder ziemlich kurz. Ich weiß nicht, wie ich da rauskommen soll. Ein Friseurbesuch woanders käme mir wie ein Verrat vor. Also schaue ich mir die Frisur erstmal eine Weile an.

Am Abend war dann das vertraute Treffen mit meiner Peergruppe, jede mit ihren eigenen wichtigen Themen. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie geordnet und strukturiert mein Leben verläuft. Ich kann nicht sagen, dass ich es mir anders wünsche – ich schätze diese Struktur und habe mit Hubert einen Partner, der ebenfalls einen geordneten Alltag pflegt. Aber manchmal frage ich mich, ob ich etwas verpasse, wenn mein Leben nicht so viele Höhen und Tiefen hat wie das mancher anderer Menschen. Die größte Aufregung der Woche war definitiv die Linedance-Prüfung.

Am Donnerstag traf ich mich nach der Arbeit mit Dagmar im La Kaz. Sie hat mich beeindruckt, weil sie regelmäßig ChatGPT nutzt, zum Beispiel um Briefe zu formulieren. Sogar bei der Lösung persönlicher Probleme hat ihr die KI geholfen – das fand ich irgendwie verrückt! Ich mache mir allerdings Sorgen, wie sich unser Leben mit dieser Technologie in der Zukunft entwickeln wird.

Auch die politische Lage beunruhigt mich. Einerseits könnte wieder ein narzisstischer, unberechenbarer Trump Präsident der USA werden, andererseits gibt es das Aus für die Ampelregierung hier bei uns und die Erkenntnis, dass jede andere Regierung sich wieder aus drei Parteien zusammensetzen muss, um eine Mehrheit zu erreichen – also bleibt alles sehr heterogen. Und Merz als Kanzler ist auch nicht gerade eine erfreuliche Vorstellung.

 

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Dass dein Tanzabzeichen eine so große Sache war verstehe ich erst jetzt beim Lesen! Insofern auch, wie aufregend so ein Vor- und v.a. VER-tanzen sein kann – alle Achtung! Ich wusste nicht, dass man da Feedbacks kriegt – Ausstrahlung ist doch toll! Die Sache mit Dagmar’s KI hätte ich schon vergessen, gut, dass du’s nochmal schreibst. Mich erinnert es an den Hamster, mit dem die Protagonistin in „oben Erde, unten Himmel“ lebt – besser irgendein Gegenüber als gar keins. Bei so einer resonanzfähigen, charmanten Frau wie Dagmar ist das für mich ganz unverständlich, wäre auch irgendwie faszinierend, wenn ich es nicht so schlimm fände!

    • Ines sagt:

      mich hat es auch neugierig gemacht. Deshalb habe ich meinen Blogbeitrag mit GPS korrigieren lassen und ihn gleich unter das Original kopiert.

      • Heike sagt:

        Ich finde krass, dass kaum Unterschiede festzustellen sind. Die KI hat thematische Absätze gemacht. Sie hat das sehr wichtige Wort „innig“ rausgenommen und dass dich etwas „besorgt“ korrigiert, denn es ist tatsächlich bei genauem Hinsehen nicht ganz korrekt angewandt. Die Gefühlsnyance „schwer erträglich“ zu Trump ersetzt sie mit dem neutralen und allgemeinen „nicht erfreulich“. Diese Auslassungen bzw Korrekturen machen deinen Text noch sachlicher, nehmen ihm aber etwas von seiner menschlichen Wärme. Meine Analyse zeigt: nicht nötig.

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