Magdeburg
Ich sitze im Zug nach Frankfurt und komme jetzt erst zum Schreiben.
Magdeburg übertönt alle Wohlfühltermine der letzten Woche und davon hatte ich einige.
Ich war so erschüttert, dass ich den Anflug von Angst spürte, wenn in den Nachrichten die Meldungen und Interviews kamen. Weihnachtsmarkt- der Inbegriff von friedlichem Rumstehen, Glühwein und Buden. Ein Laster in Berlin auf dem Breitscheidplatz, jetzt ein Polo Und darinnen Menschen die großes Unheil und Schmerz anrichten.
Auch damit ist dieses Weihnachten bedrückend verknüpft.
Das ist es – und neben all dem Leid, der Fassungslosigkeit, keinerlei Ansatzpunkt, zu verstehen, wie das alles zusammenpasst. Frohe Weihnachten bleibt im Halse stecken.
Was diesen Mann angetrieben hat weiß niemand. Die Nachrichten überschlagen sich.