Radeln im Januar, Zahnarzt, stellvertretende Leitung, Sörens Besuch, Brille und Couch ausgesucht

Der Linedance-Kurs fand am Montag das 2. Mal im HP8 statt. Für mich perfekt, weil ich in drei Minuten dort bin. Leider werden andere Frauen aufhören, weil es ihnen zu weit weg ist und wir müssen hoffen, dass der Kurs weiterhin zustande kommt, denn die Mindestanzahl ist 6 Teilnehmerinnen. Dienstag Fitnessstudio, das erst mal von der Arbeit aus nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Bus dorthin gefahren, was mir im Vergleich zum Rad wie eine Ewigkeit vorkam. Deshalb versuche ich weiter beim Fahrrad zu bleiben. Das tägliche Radeln ist im Januar eine Überwindung, aber die Alternative öffentlich zu fahren, beinhaltet andere Unannehmlichkeiten wie übervolle U-Bahnen oder Wartezeiten, die ich immer schlechter aushalte. Mittwoch war ich nach der Yogastunde beim Zahnarzt, der mit dem Zustand meines Zahnfleisches zufrieden war, aber dennoch einiges in den Tiefen reinigen musste, was ätzend ist. Danach fast im Vorbeigehen ein paar Pullis in einem Geschäft in der Türkenstraße gekauft. Zu Hause war dann schon Luisa, die auf der Durchreise nach Hamburg ist, und uns zwei Abende mit ihrem großen Mitteilungsbedürfnis und ihrer sprühenden Emotionalität unterhalten hat. Am Donnerstag hatte ich dann endlich ein erneutes Gespräch mit meiner psychologischen Leitung, die mir anbot, die stellvertretende Leitung in meinem Frühbereich zu übernehmen. Dadurch habe ich mehr Aufgaben, aber auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten und muss weniger Patienten sehen. Für mich ist das eine gute Veränderung, die ich aber noch füllen muss. Freitag noch mal Fitness. Am Abend holten wir die Einladung von Sören bei uns zum Essen nach. Die war ursprünglich in der Adventszeit geplant, musste aber wegen Krankheit abgesagt werden. Ich war ein bisschen aufgeregt. Es war das 2. Mal, dass er bei uns war, das letzte Mal war es im Juli 23 und mit Jaron. Diesmal kam er alleine und es war von der ersten Minute an ein tief gehendes und persönliches Gespräch zwischen uns Dreien. Sören ist zudem ein wirklich guter Gast, der alles dankbar isst und viel von sich selber einbringt ohne den ganzen Raum zu besetzen. Bis Mitternacht saßen wir zusammen. Durch das kommende Enkelkind fühle ich mich mit ihm noch mehr verbunden und ich glaube, dass wir mit dem Treffen eine gute Basis für zukünftige Familienzusammenkünfte gelegt haben. Gestern, Samstag, war ich nach dem Markt beim Optiker und habe mir ein neues Brillengestell ausgesucht, das einzige, was in Frage kam. Die alte Gleitsichtbrille ist inzwischen 8 Jahre alt und die Gläser verkratzt. Zudem sehe ich in die Nähe nicht mehr so gut. Nächste Woche bekomme ich sie, bin gespannt, ob sie mir dann noch gefällt. Ungewohnt wird es in jedem Fall sein. Direkt nach dem Optiker unternahmen wir noch mal einen Versuch, eine neue Couch für unser Wohnzimmer auszusuchen und siehe da, wir wurden fündig und haben uns eine bestellt, die zwar anders aussieht als ich es mir vorher vorgestellt hatte, aber die mir wichtigen Funktionen erfüllt. Jetzt müssen wir aber noch 14 Wochen auf das teure Stück warten. Luisa, die gerade in Hamburg nach einer Mietwohnung mit Tessa sucht, möchte unsere alte Couch gerne übernehmen. Praktisch.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Praktisch, das mit der Couch, ja! Allerdings habe ich mit Transporten, selbst kleinerer Gegenstände, die Erfahrung, dass sie völlig überteuert sind. – Dass euer Besuch von Sören so harmonisch verlaufen ist freut mich sehr – man würde sich, hätte man keine Vorgeschichte mitbekommen, fragen, wie du dich von solch einem Menschen – mit all diesen wünschenswerten Eigenschaften – trennen konntest. Zum Thema Zähne habe ich bei Renate geschrieben. Und: hast du zu deiner neuen Position schon eine Entscheidung getroffen? Es klingt so.

  2. Beate sagt:

    Eine neue Couch! und die alte bekommt ein neues Zuhause. Da fällt mir ein, dass ich neulich mit Bernhard (Vater von Alina) telefoniert habe, er löst gerade die Zweitwohnung seines Bruders auf und bekommt die teueren, geschmackvollen Möbel nirgendwo unter. Es ist ja so schade, wenn die guten Teile niemand mehr haben mag! Hoffentlich wird euer Tanzkurs wieder voll!

  3. Renate sagt:

    Radfahren ist eindeutig die bessere Alternative zum MVG. Was habe ich schon für Zeit auf Bahnsteigen verbracht. Zahntaschen reinigen so schmerzhaft.

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