Spaziergänge in der Sonne, unter Leuten…

So viel Sonne haben wir in dieser Woche, ich wollte so viel als möglich draußen sein! Diese Woche war voll von Verabredungen zu Spaziergängen. Mit zwei Kolleginnen traf ich mich zum Frühstück im Rigoletto, es ging viel um Probleme, die längst hinter mir liegen (die geringere Einschätzung der Angestellten gegenüber den Beamten, der Zwist von Uta und Monika, den beiden Abteilungsleiterinnen) und ich kam nicht umhin, mir einzugestehen, dass ich mich langweilte.Ich erlebe mich in solchen Konstellationen als stumm werdend, mir fällt weder ein sinnvoller Beitrag ein, noch reagiere ich mit einem Abnicken, noch übernehme ich die Themenauswahl und trete wortreich in den Mittelpunkt.Ich sitze da und schau in die Luft. So endete auch ähnlich die Rommee- Runde gestern Abend – die drei Mitspielerinnen stellten fest, dass ich „so schweigsam“ sei.
In der Nacht auf Dienstag ein sehr intensiver Traum von Simon, ohne Handlung, es war ein Traum von Festhaltenwollen ud Abschied. Nach dem Aufstehen fuhr ich auf sein Grab und legte ein paar Blumen hin. Danach rief ich Walter an , hast Du Zeit? Ja! und wir umrundeten den großen Ostersee und saßen in einem Café draußen bei Kaffee und Kuchen (er) und Bortsch(ich). Gestern, Samstag, lief ich mit Sirena noch einmal um die Osterseen rum, es ist so schön, da zu sein: Eine herrliche Landschaft, ein Weg, den ich in- und auswendig kenne und eine Strecke, die das gute Gefühl hinterlässt, dass man sich gut bewegt hat.
Dann ein Treffen am Donnerstag mit den „Penzberger Mädels“. Sigrid konnte nicht dabei sein, sie zieht gerade um nach Feldafing: Das Gelände, das Buchheim besaß, wurde bebaut und Sigrid hat eine sehr schöne Wohnung angeboten bekommen. Bauherr ist Stadibau, also lauter Staatsbedienstetenwohnungen.Es gibt zu wenig Leute, die beim Staat arbeiten und nach Feldafing ziehen wollen, wahrscheinlich werden einige der Wohnungen bald öffentlich ausgeschrieben. Ulla, Jutta und ch spazierten in den Olympiapark, in letzter Zeit bin ich gerne da. Wie gut, dass ich ihn „vor der Haustür“ habe!

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Vergiss nicht, Sigi zu fragen!!! – Danke für die Blumen – dann waren es deine!! Renate war auch dort – wie mich das freut! – Ich finde es irgendwie wohltuend und – wieder das Thema Wahrhaftigkeit – ehrlich, dass du dir eingestehst, dich zu langweilen und es zwar nicht gerade demonstrierst, aber dich auch nicht auf Biegen und Brechen verstellst. Ich finde es einen wichtigen Vorgang in dieser Zeit, zu unterscheiden, was und wer noch wichtig ist. – Und ja, Frühlimng lässt sein blaues Band…

  2. Renate sagt:

    Du bist draußen. Die Probleme deiner Kolleginnen sind nicht mehr die deinen. Leicht ist es trotzdem nicht, ein gelangweiltes Gesicht zu machen und dein Gegenüber ist auch nicht gewohnt.

  3. Ines sagt:

    Solche Spaziergänge in der ersten Frühlingssonne hören sich verlockend an, aber ich selber habe dazu immer gar keine Lust, jedenfalls wenn ich in München bin und nicht erst Auto fahren will. Dann bleibt die Isar und die ist mir oft zu bevölkert. Sich bei einem Gespräch zu langweilen, es aber andererseits nicht in der Weise beeinflussen zu können, dass es wieder interessant ist, das kenn ich sehr gut und habe es schon öfter hier geschrieben. Ehrlich werde zu sagen, dass du merkst, dass die Themen dich gar nicht mehr interessieren. Wie hätten die beiden wohl darauf reagiert?

Antworte auf den Kommentar von Heike Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert