Penzberg, Lenggries, Possenhofen und Literarisches

Yoga fiel aus, wegen Krankheit von Roswitha. Nachmittag musste ich zu Hause sein, weil die Fliegengitter, die ich mir endlich anfertigen lasse, vermessen wurden. Die nächste Tag begann am Vormittag mit einer Führung der Michaelskirche. Die Stadtführerin, die ich noch nicht kannte, hatte großes Wissen. Einiges ist bei mir hängengeblieben. Nachmittag LiteraTüren bei Martha in der Borstei. Von der Runde bin ich sehr angetan. W.M. zu lesen gelingt, zumindest was die Sprache betrifft, besser und besser. Meine Stimme ist wenig elastisch und schon nach Kurzem rauh und belegt. Ich muss nochmal zum HNO und zur Logopädie, die ich vor Jahren schon hatte. Am nächsten Tag ging es literarisch weiter. Spätes Frühstück mit leckeren Aufstrichen, Weintrauben, die wie Oliven aussahen herrlich süß waren, Erdbeeren uvm. und einem gemütlichen Thema, ein sehr angenehmer Vormittag. Possenhofen mit Gabi, bei ungewöhnlich heißen Temperaturen. Kaffee, erst eine Bratwurstsemmel, danach Rhabarberstreusel. Leider nicht auf der Wiese, wie bisher, sondern auf dem Vorplatz des Kiosks. Der See dreckig und stinkend. Gabi ging an einer klareren Stelle rein, erstaunlich kurz für ihre Verhältnisse. Sie hatte eisige Füße und Hände. Mit Traudl zu Mama nach Penzberg. Als wir ins Zimmer kamen schlief Mama. Wach lächelte sie. Ich hielt ihre Hand, als ich kurz rausgegangen bin, übernahm das Traudl. Mama schaut oft in die Ferne, sie redet kaum und isst auch nicht mehr alleine. Ich fragte Mama nach meinem Namen. Nichts! Ich sagte ich mache drei Vorschläge. Veronika, so sollte ich ursprünglich heißen. Mama runzelte die Stirn, Renate keine Resonanz, Reni, das sagte Mama: hier. Das hat mich sehr berührt. Kurzer Spaziergang durch Penzberg, zurück ins Heim, wo Eva uns schon erwartete um uns mit nach Lenggries zu nehmen. Andrea erwartete uns bereits. Der Tisch auf der Terrasse gedeckt, mit Cappuccino und Mohnkuchen. Samstag großer Räum-Wegwerf- und Platzsuchtag. Alle Socken, Strumpfhosen, Schals, Klamotten, Schuhe und Medikamente auf Löcher, sonstige Schäden und Verfallsdaten geprüft. Zwei Tüten für die Diakonie stehen bereit. Am Abend Osteoporose-Gymnastik mit Gabi Fastner. Heute lange mit Magdalena in  Tschechien telefoniert. Stramm 1 1/4 Stunden spazieren gegangen, bei lang ersehntem Regen. Micha ist heute 15 km für wings for life, Rückenmarksforschung, gelaufen, auch bei Regen. Korrektur! Es waren 23,21 km, wie er gerade auf WhatsApp geschrieben hat.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Antworten

  1. Ines sagt:

    Reni war wohl dein Kosename als du Kind warst, oder? Der Starnberger See stinkend, das kann ich mir kaum vorstellen. Dass deine Freundin dennoch dort baden gegangen ist, brrt. Solche Räumaktionen haben etwas sehr Befriedigendes. Gut, wenn man sich ab und zu zu solch einer Tätigkeit motivieren kann.

  2. Heike sagt:

    Dein Name – so wichtig – Gott sei Dank! Du bist herumgekommen die Woche. Alles klingt energetisch hochwertig und abwechslungsreich. Dass Traudl bei deiner Mutter dabei war finde ich schön – so kann sie besser teilen, was bei euch los ist. Der Empfang in Lenggries klingt auch nach deinem Geschmack – an diesem Tisch würde ich auch gern Platznehmen. Deine – wie Ines‘ – Yogalehrerin krank – und du – wie Ines – gleich auf Ersatzprogramm. Super! Übrigens waren die Gewässer meiner Woche alle sauber, nichtmal beim Pan im Nymphi stank es diesmal. Was konnte am Starnberger nur los sein? Und ja, der Kioskwirtin ist die Wiese seit einiger Zeit verboten – ein Jammer. Was du über die WM-Runde schreibst freut mich…

  3. Beate sagt:

    Ich bin auch sehr verwundert dass der See so stank! Hoffentlich bleibt das die Ausnahme! Ist es denn so, dass der neue Platz in Penzberg verwirrend für deine Mutter ist? All das andere das Du schreibst zeugt davon, dass Du aktiv bist, schöne Sachen unternimmst- ein guter Ausgleich für die Sorgen um Deine Mutter!

Schreibe einen Kommentar zu Ines Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert