2025-05-17-Leichte und schwere Gruppen und schwere, die leichter werden können – Woche anhand der Stimme – Besuch der Söhne -scheußlicher Theaterabend nach herrlichem Spaziergang

Diesmal fange ich erst am Freitag an. Erstmal nach Frühstück mit Jakob Dasein, um den Raum vorab grob herzurichten. Mal klemmt ein Tisch, mal muss ich erst Gläser spülen, weil viele ungespült in der Maschine stehen. Sowas stresst mich morgens. Diesmal wurde für mich extra reserviert und dann war doch überall irgendwer. Das hat die Sekretärin geärgert. Wozu reserviert sie dann, sagt sie? Durch meine „schwierige“ Teilnehmerin bin ich in Habachtstellung. Sie war aber wieder – wie bei meiner Nachlese – die erste, die auf meine Einladung für morgen reagiert hat. Sie freut sich.

Meinen Muttertag hatte ich mir mit Michael schön gemacht. Abends kam Fabian für zwei Nächte. Am Montag erst Chor, während er seinen Lieblingscousin getroffen hat. Abends, während Fabian mit Ingo zusammenkam, Aetas in kleiner Runde. Das war gut so, denn zwischen uns herrschte bereits Alarm der Extrastufe. Nach Fabians Abreise Susanne getroffen, platter als mir erst bewusst war. Bestimmte Aussagen mähen mich innerlich auch im Nachhinein noch nieder. Darüber reden ist schwierig – schon gar nicht „hilft“ es.- Hinterher wollte ich zu einer Führung der DJG über japanische Keramik im Kreativquartier, habe aber die „Box“ nicht gefunden – willkommener Ausfall. – Mittwoch Logopädie; dann Ärztin. Noch spüre ich keine Veränderung, aber wir arbeiten daran. Ihre chinesische Diagnostik zeigt einen extrem niedrigen Energiepegel. – Donnerstag müder Tag, der später an Fahrt aufnimmt. Für abends hatte ich Theaterkarten fürs Metropol, eine miserable Vorstellung: „Post von Karl-Heinz“. Ein pakistanischer Geflüchteter (Journalist) hat ab den 80-ern über viele Jahre Hassbriefe gesammelt und angefangen, sie zu beantworten. Daraus ist ein Buch und dieses Theaterstück entstanden. Es schien mir interessant, war aber derart widerlich überzogen dargestellt, dass wir kaum bis zur Pause ausgehalten haben. Das Gute: Von der Münchener Freiheit aus sind wir durch Englischen Garten und Hirschau gelaufen, fast zwei Stunden – herrlicher Spaziergang mit Fischreiher und blökenden Schafen bei frischer Witterung. Hinterher in einem Absturz in meiner Nähe Pizza gegessen – gefällt mir eigentlich zur Abwechslung anstelle dieser ewigen NobelItaliener. Guter Dinge dort gesessen, das Gespräch floss. Am Freitag kam Jakob nach einer Nachtfahrt wieder – diesmal zu Jonas‘ und Lilys Hochzeit. – Am heutigen Samstag zum zweitenmal die DaseinGruppe, die deutlich besser lief. Entgegen kam mir, dass zwei Frauen letztes Mal gefehlt hatten, eine überhaupt das erstemal bei mir schreibt und ich so nochmal die Regeln verkünden konnte (innerlich AUCH an die Narzisstin gerichtet). Ich war gründlich präpariert nach viel Kopfzerbrechen darüber, wie ich ihrer Herrin werden kann und glaube, die entschlossene Haltung hat etwas gebracht. Es kam wohl an – sie hat ihr Verhalten modifiziert. Die Gruppendynamik pendelte sich auf gutem Niveau ein und tat das ihrige dazu. Allerdings ist die Bereitschaft zu spirituellen Themen begrenzt. Was für mich „biblisch“ ist nennen sie „kirchlich“ und wünschen sich nach „Fasten“ (was eh boykottiert wurde) und „Pfingsten“ ausdrücklich etwas anderes für nächstes Mal. In dieser Hinsicht kann ich nicht ALLES erwarten. Ich fand die Resonanz trotzdem gut und die Stimmung ebenso – auch taut allmählich das Eis der anfänglichen Befangenheit. – Nach dem Aufräumen ging es heim zu einem Festmahl. Das letzte Kapitel Großer Tiger und Christian zu dritt gelesen! Gleich hinterher mit Jakob zu einer Performance in den LenbachGarten. Er sitzt jetzt wieder im Zug. Ich bin heilfroh, jetzt alle Viere von mir zu strecken – so müde. Hab ein bisschen ESC versucht – Gott, ist das zumeist langweilig.

Zu unserem neuen kleinen Balkontisch haben wir seit gestern eine Markise, die es uns vielleicht erlaubt, auf dem Balkon zu sitzen, ohne uns zu grillen. Hoffentlich kommt sie nicht beim ersten Windstoß herunter – die Montage war eine rechte Plage für Michael. Die Wahl war: für 79€ selber machen oder für 2000€ machen lassen.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Es zeigt, wie hilfreich schon die innere Vorbereitung auf eine Schreibgruppe ist. Praktisch, dass du durch die Neue gleich die Regeln nochmal erklären konntest ohne die Eine zu kritisieren. Deinen niedrigen Energiepegel spüre ich bei unseren Gruppen nicht, in den Blogs scheint er aber durch. „Alle Viere von sich strecken“.Glückwunsch zur Markise.

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