Schreiben, Mama und Luis

Das Geschirr ist im Spüler, was von Hand zu spülen war ist getan, die Honigmelone, sehr süß, ist aufgeschnitten, der Rest des Eiersalates verteilt auf zwei Brotscheiben, ein Mandelhörnchen mußte noch dranglauben. Soviel Disziplin dann doch wieder nicht. Ein wahrlich nahrhafter, nährender und inspirierender Nachmittag ist vorbei. Schön war es mit euch. Was gibt es im Rückblick auf die vergangene Woche zu schreiben? Das Yoga gut, aber anstrengend war. Das ich, statt meinen Termin bei der Sparkasse wahrzunehmen, mich lieber mit Heike traf. Am nächsten Tag zu Mama mit dem Zug, der Verspätung hatte. Eva holte mich vom Bahnhof ab. Mama lag im Aufenthaltsraum und schaute in den Fernseher. Wir schoben sie in den Garten, wo sich der Heimleiter zu uns setzte und ziemlich viel erzählte. Mama hörte interessiert zu. Nachdem wir Mama ins Zimmer zurückgebracht hatten bin ich zum Zug. Zu einer neuen Orthopäden, die nicht kompetent war, was Osteoporose betrifft. Nachmittag ins Hospiz zur Übergabe. Donnerstag Sparkassentermin nachgeholt, danach Luis geholt. Linda war mit Emilia in der LMU wegen Emilias Migräne. Hat stundenlang gedauert. Auch ihr Rücken wurde angeschaut, der ihr immer wieder Probleme macht. Luis hatte die Idee, dass wir 10 Sachen aufschreiben sollen, die wir weggeben oder entsorgen wollen. Er ging durch die Wohnung und schrieb auf. Im Endeffekt konnte er sich dann doch nicht trennen und wollte es mit Linda mal angehen. Erster Arbeitstag am Freitag. Wenig zu tun, Zeit verging dann doch relativ schnell. Einkauf am Nachmittag, Mandelhörnchen backen,  am Samstag Hausputz, Aufstriche vorbereiten und wie am Textanfang beschrieben endete diese Woche. Noch eine Korrektur bzgl Gabi Fastner. Es ist nicht Kardio, sondern Ausdauertraining.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Wie kreativ von Luis, und wie verständlich, dass er dann doch noch keine Trennung von den Dingen schafft! Für Emilias Probleme konnte wohl nicht der Durchbruch erzielt werden? Und auch nicht für dich. Arztsuche ist eine Lebensaufgabe. – Gabi Fastner…vielleicht musst du mir den Namen noch ein paar Jahre flüstern…? – Der Nachmittag war nahrhaft, nährend, kostbar und fürs Auge hast du auch soviel getan – es erinnerte an deine Art, Geschenke zu präsentieren. Wohl genährt wie ich war musste ich zu Hause trotzdem nochmal essen. Gut, dass die Hörnchen bei dir geblieben sind… Wieder hattet ihr bei eurer Mutter Unterhaltung. Da werden die Besuche nicht so zäh, wie sie auch sein könnten. Wahrscheinlich freut sich der Heimleiter auch über „Ansprache“ und interessierte Gegenüber.

  2. Ines sagt:

    Was für eine gute Idee von Luis, 10 Dinge aufzuschreiben, von denen er sich trennen will. Die Heimsituation ist gar nicht so schrecklich wie ich es von meiner Mutter kenne. Und zu heute, das Thema passte zu den leckeren Köstlichkeiten auf deinem Tisch.

  3. Beate sagt:

    könnt Ihr langsam eine Erleichterung feststellen, dass Euere Mutter in Penzberg ist? ich wünsch euch so sehr, dass ihr aufatmen könnt! Nach unserem Gespräch freue ich mich schon richtig darauf, dass wir bald nach Penzberg fahren! ich zeige Euch dann alles, wovon der Heimleiter erzählt hat!

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