Babysitten mit Jaron, Wohnung neu gestalten, Bombenwetter am Schliersee, viel Familie
Montag: Der Arbeitstag war eigentlich gut. Aber Linedance am Abend hat mich frustriert. Ich kann mir die Schritte nicht merken und hab das Gefühl, dass alle anderen es viel besser können. Entweder ich fange an, unter der Woche zu üben oder ich geb auf.
Dienstag: Ein Tag ohne besondere Vorkommnisse. Arbeit, Fitnessstudio und abends daheim mit Hubert, der sich hat impfen lassen und leicht angeschlagen ist.
Mittwoch: Ich mache weder Yoga noch gehe ich Schwimmen. Ich liege morgens länger im Bett mit Kaffee und Tagebuch und genieße das neue Schlafzimmer zum Hof. Es ist kleiner, aber viel ruhiger und schöner von der Aussicht. Ich schlafe auch besser. Nach Einkauf und etwas Hausarbeit zu Mateo geradelt. Jaron ist auch zu Besuch und wir kochen zusammen. Zum Essen kommt auch Sören kurz dazu, also mal wieder die Kernfamilie plus Enkelchen. Jaron ist richtig goldig mit seinem Neffen. Ich habe das Gefühl, die beiden haben eine besondere Verbindung. Nachmittags haben wir Mateo gebadet, ich darf sein Haar waschen. Da Maja wieder einen Kurs hat, bin ich erneut als Babysitter gefragt. Jaron unterstützt. Wir gehen spazieren am Westerbach und im Friedhof. Später stoßen Maja und Bernd dazu und dann treffen wir zufällig noch einen Freund, der sich uns anschließt, so das wir als eine kleine Gruppe mit Kinderwagen weiter gehen. Abends allein zu Haus. Ich übe ein bisschen Linedance.
Donnerstag. Juchhu. Feiertag. Hubert ist sauer. Wir müssen erst reden, dann können wir den Tag genießen. Bisschen Zimmer räumen, Fitnessstudio mit Sauna und am frühen Abend kommt Jaron zu Besuch. Wir machen nochmal Spargel mit Kartoffeln, Schinken und grüner Soße. Jaron ist scheinbar gerne bei uns. Mit Hubert ist er wesentlich gespächiger als nur mit mir allein oder in der o.g. Kernfamilie. Ich gehe ins Bett während er noch nicht daran denkt, nach Hause zu gehen.
Freitag: Trotz Brückentag zur Arbeit gefahren. Endlich wird es wärmer. Nachmittags mal wieder Möbelhaus. Durch das neu entstandene Zimmer fehlt es jetzt an Lampen, Teppich, Tischchen. Einiges erfolgreich eingekauft. Das neue Zimmer nimmt Gestalt an. Ich mochte es schon immer, Wohnungen umzustellen und neu einzurichten. Als wenn die äußere Veränderung auch eine innere bewirkt und neuen Schwung bringt. Am Abend Essen beim Italiener. Mann, bin ich voll gefuttert.
Samstag: Nach dem Frühstück Markteinkauf und Aufbruch zum Schliersee. In kurzer Hose und Top Zeitung lesen auf der Terrasse. In der Sonne ist es schon zu heiß. Ein entspannter Nachmittag. Später kochen. Ein gemütlicher Tag. Am Abend können wir draußen sitzen bis es dämmert.
Morgen ist Sonntag. Um 14 Uhr kommen nochmal Jaron und Mateo mit Eltern. Ich freu mich schon wieder. Viel Familienzusammenkünfte derzeit.
Nicht aufgeben!!! Aber ich verstehe den Frust. Vielleicht geht es nach dem Rückschritt wieder bergauf? – „Das Fenster zum Hof…“, ich hatte das Vorhaben vergessen – wie erfreulich, die positive Veränderung! Und welch feiner Familientag mit unerwarteten Erfahrungen. – Jetzt wäre spannend zu wissen, wie Sauersein sich bei euch gestaltet und ob die Laune durchs Impfen verschärft wurde. Nicht nur Umräumen ist Veränderung, sondern auch Jaron in anderer Umgebung!
Ich kann mich Heikes Rat nur anschließen: Nicht aufgeben! Vielleicht hattest du nur einen schlechten Tag, die Figuren in der richtigen Reihenfolge zu erinnern, vielleicht bist du einfach zu streng zu Dir.. es ist so schön zu lesen, wie Mateo euch allen die Tage versüßt !