Hopfensee, HP8 und Nationaltheater
Mit Christa mit dem Zug nach Füssen. Ein Halt vor Füssen kam die Durchsage „Polizeieinsatz in Füssen, keine Weiterfahrt möglich.“ Gesessen und gewartet, keine neue Info. Dann hieß es Schienenersatzverkehr. Den bei uns Eva übernahm. Nach kurzem Aufenthalt im Hotel, runter zum Hopfensee. Erstmal ein Kaffee und was dazu, um gestärkt um den Hopfensee zu wandern. Übrigens hätte ein Glas Leitungswasser 2.50 € gekostet, was die freundliche Bedienung nicht kassierte. Am nächsten Tag mit dem öffentlichen Bus nach Füssen. Hübsche Häuser, viel Verkehr und noch mehr Menschen. Durch die Stadt und zum Lechfall gegangen, nach Einkehr zurück mit dem Bus an den Hopfensee. Pause! Danach Wanderung zum Faulensee, wunderbarer Weg, auf und ab, was meinen Zehen gar nicht bekommen ist. Ich hatte feste Turnschuhe an, die für die Stadt gut sind, aber für diese vielen Hügel nicht sehr geeignet waren. Am nächsten Tag ging es zum Forggensee. Dieser See wird im Winter abgelassen und läuft bis 1.6. wieder voll. Ein Stausee, der auch eine total andere Farbe hat, als ein natürlicher See. Wunderbar im Café Maria gesessen. Der Rückweg war anstrengend, weil auf und ab und sehr heiß. Zurück in München am Mittwoch. In die Apotheke, Betaisadona für meine Zehen geholt, die mich ziemlich plagen. Donnerstag Luis geholt, mit ihm in den Hinterhof. Phil (3 Jahre) der kleine Nachbarsbub geht nur mit Tricks und viel Überzeugungsarbeit zum Friseur. Maik, sein Vater fragte Emilia, die es gut mit Phil kann, ob sie mitgeht. Emilia bereitete eine Snackbox vor. Karotten, Gurken, Radieschen stach sie mit kleinen Förmchen aus, dazu noch ein Bilderbuch, so hoffte sie Phil zu überzeugen… und es gelang. Mit Heike in den Dokumentarfilm „Die sich in Luft auflösen“ gegangen. Heftig, berührend, tragisch und unvorstellbar, dass es sowas gibt. Samstagabend Oper „Rusalka“, die ich schon kannte. Das Lied an den Mond ist immer wieder wunderbar zu hören. Heute zwei Stunden Spaziergang mit Inge im Nymphenburger Park, mit anschließendem Kaffee mit Marzipantorte im Palmengarten. Noch ein Hinweis: inzwischen geht es meinen Zehen wieder besser, in die Oper musste ich nicht mit Turnschuhen gehen.
So viele Seen gibt es dort! Füssen ist sehr touristisch, aber ganz hübsch. Und immer wieder gibt es eine Gelegenheit für Kuchen, gerne in Kombination mit Wandern. Tolle und kreative und noch dazu gesunde Idee von Emilia, dem Nachbarsjungen den Friseur erträglich zu machen.
Die Wanderung habe ich vor ein paar Jahren auch gemacht! Die Landschaft ist so schön da!
Ob du besonderes Pech mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hast oder einfach nur die aktivste von uns bist!? Und was für herrliche Ausflüge… – Hoffentlich ist dein böser Zeh inzwischen verheilt, am besten spurlos! – Und oh Gott, ist das süß, Emilia als Therapeutin des Nachbarskindes!! Eine einmalige Episode für dein Büchlein, das du hoffentlich eines Tages für deine Enkel zusammenstellst – nachzuforschen stets im Blog!! Marzipantorte klingt gut. Hmhm.