Arbeitswoche, Impfung und kein SItzplatz

Der erste Tag meiner einwöchigen Arbeitswoche ging ruhig vorbei. Schön war es mit den „alten“ Kolleginnen zu ratschen. Am nächsten Tag machte das Überweisungsprogramm wieder Probleme, was mich immer stresst. Den IT-ler in Regensburg Gott sei Dank erreicht, der ausgesprochen nett und hilfsbereit ist. Der Fehler lag im System. Er schaltete sich auf meinen PC und dann ging es. Nachmittag Zahnärztin. Ein scann wurde gemacht, der sich über eine Stunde hinzog, die ich mit einem Mundspreizer durchstehen musste. Mittwoch traf ich Gabi bei meiner Hausärztin. Gabi hatte Termin bei ihrer Diabetologin, ich ließ mich gegen Gürtelrose impfen. Auf meinem Balkon ließen wir den Nachmittag ausklingen, bei Pfefferminztee und Kuchen. Die Impfung ist nicht ganz ohne Nebenwirkungen abgegangen. Die zweite Impfung sollte ich besser nicht während einer Arbeitswoche machen lassen. Mit Emilia und Luis in den Hirschgarten. Ein junger Mann aus Asien schaute Luis zu, der mit seinem Fußball kickte. Ich nickte dem jungen Mann zu und er spielte begeistert mit Luis. Emilia und ich konnten uns in Ruhe unterhalten. Letzter Arbeitstag, an dem es einiges zu tun gab. Treffen mit Gertrud in Feldafing, wo sie lange gewohnt hat. Runter zum See, in ein Café im Alten Strandbad. Nach gut 2 Stunden zu Fuß weiter nach Tutzing, mit zweiter Einkehr im Café des noblen Altersheimes. Gertrud war am Vortag auf dem Breitenberg und brauchte, wegen ihres Muskelkaters, eine Pause. Das letzte Stück entlang der hügeligen, sehr sonnigen Straße zur S-Bahn und zum Zug. Gertruds Zug nach Weilheim und meine S-Bahn standen bereits da. Sonntag nach Penzberg. In den ersten Zug reinzukommen war nur möglich, wenn man/frau es eng mag. Also den nächsten Zug genommen. Mit Mama auf der Cafe-Terrasse gesessen. Mit einer Frau unterhalten, die ihre Oma in Kurzzeitpflege im Heim hat. Später saßen 16 HeimbewohnerInnen an einer langen Tafel. Mama und ich saßen mit zwei Frauen am Tisch. Als ich ging wollte Mama noch bleiben. Es gefällt ihr wenn sich was rührt. Eine Assistentin bot an sich um Mama zu kümmern. Der Zug brechend voll, das bedeutete stehen bis Tutzing. Als mir vor 10 oder mehr Jahren ein Platz angeboten wurde, war ich leicht überrascht. Heute würde ich mich gern überraschen lassen.

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ich hab mich schon gewundert, wielang wir nichts von Gabi gelesen haben. Hast du die zufällig bei der Ärztin getroffen? – Die Sache mit der Gürtelroseimpfung predige ich ja seit Monaten: auf keinen Fall in einer Woche mit Terminen. Nicht nur ich habe gesagt, dass speziell die zweite Impffolge „so krank wie noch nie“ war, es ist auch O-Ton Alexandras Mann, Susanne und ihr Mann usw. – Mundspreizer – ich stelle es mir krass vor!! – Wirst du immer jünger, dass du heute nicht mehr überrascht wirst mit Platzangeboten? Und kommt der Tag, an dem ich dir in heimatlichen Gefielden wie dem Strandbad begegne? Mit Emilia unterhalten…so schnell geht das.

  2. Beate Michl sagt:

    Deine Mutter scheint ja recht gut im Altersheim angekommen zu sein! Die Impfung gegen Gürtelrose hab ich auch vor mir und es graut mir ganz schön davor! Die Züge sind im Moment oft brechend voll. Ein Sitzplatz ist da schon angesagt! 20 Minuten im Kochelexpress stehen ist ja gar kein ! Das war übrigens mein täglicher Weg zur Schule!

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