Gesundheitliche Zipperlein, Babysitten, viel Regen, Laura Dahlmeier, wenig Aktivitäten

Freitagnachmittag. Ich bin noch in der Arbeit, da es draußen stark regnet und ich warten will, bis der Regen nachlässt, damit ich mit dem Rad nach Hause bzw. ins Studio fahren kann. Diese Woche war bisher arbeitsmäßig entspannt. Da immer mal wieder Patienten nicht gekommen sind oder kurzfristig absagen, habe ich genug Zeit für alles.

Am Montag hatte ich mich krank gemeldet, weil ich, wie ihr mitbekommen habt, am Sonntag malad war, insbesondere Bauchkrämpfe und Durchfall. Am Montag waren die Symptome zwar wieder weg, aber ich fühlte mich noch nicht wirklich fit. Eigentlich fühle ich mich seit längerem nicht 100 Prozent fit. Ein bisschen Halsweh, ein bisschen Kopfweh, Bauchgrummeln. Nichts Richtiges, aber auch nicht Nichts.

Dienstag war ich wieder arbeiten und abends zu Hause. Nichts besonderes passiert, was mir in Erinnerung geblieben wäre.

Mittwoch ein letztes Mal Yoga vor der Sommerpause und dann zu Mateo, wo ich, wie die letzten Wochen auch, auf Sören traf. Ich kochte für uns drei. Maja hatte dann einen Termin im Nagelstudio und hatte mich gebeten, auf Mateo aufzupassen. Sören blieb auch noch und gemeinsam haben wir Mateo gesittet und auch zum Schlafen gebracht, wobei letzteres nicht leicht war. Mateo hat stark geschrien und sich gegen das Einschlafen gewehrt, obwohl er müde war und ließ sich auch mit der abgepumpten Milch nicht beruhigen. Mit viel Singen, Wiegen und Schnuller hat es zum Glück geklappt, bevor Maja wieder nach Hause kam. Wieder so ein Erlebnis, das mich mit meinem Ex zusammen schmiedet. Vier Wochen werde ich Mateo und Maja nicht sehen, da sie bei Bernds Eltern in Norddeutschland sind, wo Bernds Bruder heiratet und sie auch noch mit den Eltern an die Nordsee fahren. Ich vermisse Tochter und Enkel jetzt schon.

Donnerstag war wieder ruhig am Abend. Da nichts derzeit im TV kommt – außer die bedrückende Nachricht von der verunglückten und verstorbenen Laura Dahlmeier – lese ich meist und mir fallen früh die Augen zu.

Inzwischen ist Sonntag. Am Freitag war ich noch im Fitnessstudio und abends mit Hubert italienisch essen. Essen gehen vertrage ich eigentlich immer schlechter und reagiere mit Völlegefühl oder Magendrücken. Wenn wir selber kochen, ist das für meinen Magen und die Verdauung viel besser.

Samstag war ein sehr lahmer Tag. Nach Markteinkauf zum Höffner, um nach verschiedenen Kleinmöbeln für unser Schlafzimmer zu schauen, nichts gefunden. Dann viel zu lange Mittagsschlaf gemacht, benommen aufgewacht und wegen des Regens am Nachmittag nichts mehr unternommen. Abends gekocht und dann kamen unsere Nachbarn Barbara und Stefan auf ein Glas Wein zu uns.

Heute, Sonntag, regnet es auch immer wieder, so dass der Vormittag ohne Aktivität verläuft. Nachher fahren wir mit dem Zug zum Chiemsee und besuchen Pit und Karin, die seit kurzem dort hingezogen sind und uns ihr neues Zuhause zeigen wollen.

Ich bin froh, dass die Regenzeit bald ein Ende hat. Hochsommer ist das jedenfalls nicht. Ich muss nur noch Montag und Dienstag arbeiten und habe dann zwei Wochen frei. Erst werde ich mit der Kleingruppe in Dießen 3 Tage verbringen und dann mit Hubert nach Schliersee fahren und dort am Stück 8 Tage bleiben, dann hoffentlich bei Sommerwetter.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Du fühlst dich nicht ganz fit und „benommen“. Letzteres ist bei mir derzeit auch Dauerzustand. Die Witterung? Dein Missbefinden – so klingt es – ist immerhin durch heimisches Kochen besser. Bei den WWs war Essengehen auch ein Thema – man wusste nie, was (an Schwerem) drin war. Trotzdem schade, da du ja so aktiv um die Gesundheit bemüht bist! – Vier Wochen sind in Mateos Alter eine lange Zeit. Hoffentlich kennt er euch danach noch wieder! – Bei mir kommt in der Glotze viel Hochinteressantes, Sehenswertes auf Sendern wie Alpha usw.; ich versumpfe stundenlang. Bemerkenswert: dass nichts hängenbleibt und ich hinterher nichtmal mehr weiß, worum es ging!

  2. Renate sagt:

    Zu Hause kochen ist viel besser und verträglicher, als das Essen in Restaurants. Ich vertrage auch das 100ste nicht. Macht auch keine Freude wenn hinterher der Magen rebelliert. 4 Wochen ohne Enkel ist schwer auszuhalten.

  3. Beate sagt:

    Jetzt siehst Du Maja und Mateo eine ganze Weile nicht- ich kann mir gut vorstellen, dass sich das gar nicht gut anfühlt. Schöne Verabredungen helfen die Zeit schneller vergehen zu lassen, bis sie wiederkommen!

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