Wieder bei der Lieblingsfrisörin, Pfifferlinge bei Heike und Michael, Mateo begeistert die Italiener, mühsame Wanderung auf den Pendling

Da Maja und Familie noch nicht wieder zurück sind, war meine Woche, insbesondere der Mittwoch recht ruhig. Auch Yoga und Linedance haben noch nicht begonnen, so dass ich Montagabend zu Hause war, ein Tag ohne besondere Vorkommnisse.

Am Dienstag früher als sonst Feierabend gemacht, um um 16 Uhr bei meiner Frisörin aufzuschlagen. Endlich war ich mal wieder bei meiner eigentlichen liebsten Frisörin, nachdem ich über 2 Jahre bei ihrer Angestellten auf dem Stuhl saß, bei der ich nie so ganz zufrieden war mit dem Ergebnis. Dieses mal hatte die Angestellte keine Zeit und ich konnte, ohne sie vor den Kopf zu stoßen, wieder zu der mir viel lieberen Chefin zurück, wo ich ab jetzt wieder bleiben werde, denn es gefällt mir besser, was sie aus meinen Haaren und meinem Typ macht. Danach fuhr ich zu Heike, wo Michael für uns Tagliatelle mit Pfifferling Soße und Tomatensalat zubereitete. Eigentlich bin ich ja am Abnehmen, aber Ausnahmen dürfen ja auch mal sein. Ich mochte es, Michael und Heike als Ehepaar zu beobachten, wie sie sich gegenseitig scherzhaft kritisierten, neckten und miteinander umgingen. Auch bekam ich Einblick in die Routinen der beiden. Ich fühlte mich sehr geborgen, ein bisschen wie bei liebevollen Eltern, die ihre eingespielten Eigenarten haben.

Mittwoch hab ich mich wieder nur um mich selber gekümmert, einmal länger mit Maja videotelefoniert. Die sind gerade auf Elba. Da Mateo aus dem Hotelbett gefallen war, waren sie im Krankenhaus in Portoferraio zur Sicherheit, genau an dem Tag, als dort riesige Überschwemmungen waren und das Regenwasser hüfthoch in den Straßen stand. Zum Glück war sowohl Mateo nichts passiert als auch wurden sie von der Überschwemmung nicht mitgerissen, wie manch andere. Abgesehen davon sind sie begeistert, wie kinderlieb die Italiener sind. Dauernd bleiben Leute stehen und schauen Mateo an und rufen „Bellissimo“, und sind verzückt, wenn er sie anlacht. Ein Mann hat extra seine Frau aus dem Auto geholt, damit sie einen Blick auf Mateo werfen kann.

Donnerstag hab ich bis 19 Uhr gearbeitet, was selten vorkommt und danach nichts mehr gemacht außer TV. Hubert hatte seine Männergruppe.

Freitag ging es dann mal wieder nach dem Fitnessstudio zum Schliersee, wo wir Samstags relativ spontan eine Wanderung machten, die mir heute noch nachhängt in Form von schmerzenden Beinen und Blasen an den Füßen. Die Wanderung hatte meine Kollegin für unseren diesjährigen Betriebsausflug am kommenden Donnerstag ausgesucht. Ich wollte sie einmal zur Probe laufen, um herauszufinden, ob sie geeignet ist. Sie war es nicht, denn es ging über 2 Stunden streng bergauf und war zudem gar nicht so schön durch den düsteren Wald und über Geröll. Die Aussicht oben auf dem Pendling und das Gasthaus auf dem Gipfel waren zwar gigantisch und wir konnten noch mal draußen essen, aber der Weg dahin war echt mühsam und für das Wandern mit Kollegen gar nicht gut. Inzwischen habe ich mit der Kollegin telefoniert und wir haben umdisponiert auf eine leichtere Wanderung.

Heute dann zurück nach München, Auspacken, Waschen, Essen und Mittagsschläfchen. Um 18 Uhr gehts zum Tanzkurs, danach endlich wieder ein neuer Tatort nach der langen Sommerpause.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Überschwemmungen auf Elba habe ich gar nicht mitbekommen – ist ja schrecklich! Auch aus-dem-Bett-fallen tut mir leid – immer diese Sorgen; war es nur eine kleine Gehirnerschütterung? Die herzliche Reaktion auf Mateo wirft mich in meine Italienzeit zurück. Auch mir gaben die Italiener das Gefühl, Mutter des allerschönsten Babys auf Erden zu sein. Wie gut das tut! – Wie du M. und mich beschreibst erheitert mich, „geborgen“ finde ich natürlich rührend! – Gott sei Dank konntest du diese Qualtour noch abwenden – nicht jede(r) ist geübt, und selbst du warst bedient. –

  2. Renate sagt:

    Erst der Schreck, dann der Stolz und das Glück, dass fremde Leute das Baby so süß finden. Wen freut das nicht? Gut, dass ihr die Bergwanderung getestet habt. Das wäre der Kollegin, die den Vorschlag gemacht hat sicher unangenehm gewesen, wenn niemand die Wanderung gefallen hätte.

  3. Beate sagt:

    Und out of all der neue Haarschnitt bei der Lieblingsfriseurin! Wie gut kann ich das nachempfinden. Ich mag meine gerne, sie schneidet so gewissenhaft und sorgfältig. Nun war ich in Düsseldorf bei Suzannes Frisör und habe einen viel besseren Haarschnitt.

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