Südbad, Moni zu Besuch, Kanu fahren auf dem Starnberger See mit 15 Kollegen, Kopfschmerzen und Übelkeit, letztes schönes und aktives Schlierseewochenende mit Sternenehimmel

An den letzten Montag und Dienstag habe ich keine nennenswerte Erinnerung. Tagsüber Arbeit, abends daheim.

Am Mittwoch war ich mal wieder im Südbad zum Bahnen Schwimmen, das gefällt mir. Ich komme während ich so monoton vor mich hin schwimme oft auf gute Gedanken. An dem Tag war Baby-Schwimmen, lauter Mamas mit ihren süßen Babys, die erstaunlich lieb und aufmerksam waren. Da habe ich gleich Sehnsucht nach Mateo bekommen. Am Nachmittag kam Moni zu mir, um Linedance zu üben. Wir hatten uns viel zu erzählen und auch viel zu lachen, das Tanzen war fast Nebensache, aber dennoch effektiv. Sie wird zunehmend eine Freundin.

Am Donnerstag wäre eigentlich unser Wander-Betriebsausflug gewesen. Da Montag und Dienstag mehrere Teilnehmer abgesagt haben, zumeist wegen körperlichen Gebrechen oder Krankheit und ich zunehmend frustriert war, weil der Sinn eines Betriebsausflug nicht mehr gegeben ist, wenn nur eine Handvoll zusammen kommen, habe ich kurzerhand entschlossen, die verbliebenen Interessenten zu einem parallel laufenden Betriebsausflug zu motivieren. Das war eine Kanufahrt auf dem Starnberger See. Mit insgesamt 15 Personen fuhren wir nach St. Heinrich, wo wir uns im Strandbad 5 Kanus ausliehen. Bei allerschönstem Sommerwetter, paddelten wir gen Norden, machten zwischendurch ein Picknick und sprangen ins Wasser und paddelten wieder zurück. Das war ein besonders schöner Tag und hat allen richtig gut gefallen. Ich war ganz froh, dass ich die Verantwortung für die Wanderung nicht mehr hatte. Das Schwimmen und Boot fahren in der bezaubernden Kulisse des Starnberger Sees war unvergleichlich schön. Ich kann verstehen, warum Heike dort so gerne zum Schwimmen hinfährt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte ich massive Kopfschmerzen mit Übelkeit und Schwindel. Das war so massiv, dass ich mogens nicht aufstehen konnte und die Arbeit absagen musste. Ich weiß nicht, was das war, vielleicht ein Migräneanfall oder ein Virus. Im Laufe des Tages verflüchtigten sich die Symptome und kamen auch nicht wieder. Am Nachmittag fuhren wir noch mal zum Schliersee, um das letzte Spätsommerwochenende zu genießen.

Am Samstag ging es mir so gut, dass wir die Wanderung machen konnten, die eigentlich für den Betriebsausflug vorgesehen war, von der Wallbergmoosalm auf den Wallberg. Das ging ohne Hüftschmerzen und Blasen diesesmal gut, war aber auch eine leichte Tour. Abends lange draußen gesessen und den Sternenhimmel bewundert. Relativ viele Flugzeuge und auch Satelliten machten die Himmel allerdings unruhiger als ich es von früheren Jahren kenne.

Heute nach dem Frühstück mit den E-Bike noch eine Runde gedreht, Hubert war noch mal im See, mir war er zu kalt. Danach alles einpacken und wieder heim nach München fahren mit Abschiedsgefühlen, denn so schön wird es dieses Jahr wohl nicht mehr. Gerade haben wir noch Tanzen geübt, damit wir nachher nicht wieder ohne Plan dastehen.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Eine Tanzfreundin ist etwas Neues und Besonderes. Mit kommt es wie ein Äquivalent zu meinen Lese- Schreib-Beziehungen vor, aus denen teils auch Freundinnen werden. Das Entscheidende ist ein gemeinsames Interesse, das über bloße Sympathie hinausgeht. – Tolle Idee mit dem Paddeln, auch nichts für Couchpotatoes. Klingt sehr gelungen. – Ein Anflug – Gott sei Dank spurlos vorbeigegangen und die big Tour beim zweitenmal bereits machbar ohne Blessuren.

  2. Renate sagt:

    Kanufahren auf dem See eine wirklich gute Idee. Drei in einem Boot…
    Gott sei Dank sind Kopfschmerz und Schwindel bald vergangen. Auf den Berg ohne Blasen und Hüfte.

Schreibe einen Kommentar zu Heike Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert