Geburtstag, DGB, Joanna
Nach der Yogastunde zur Geburtstagsfeier von Luis 8. Geburtstag in den Schrebergarten geradelt. Eva kam auch. Emilia, die schon von klein an Massagen liebt, ließ sich eine halbe Ewigkeit von mir massieren. Sie gab ganz genaue Anweisung wo und wie fest ich es zu machen habe. Dienstag großer Tag, besonders für Emilia, die auf das Maria Ward Gymnasium geht. Luis ist jetzt in der zweiten Klasse. Nachmittag mit Heike getroffen und mit dem Bus zum Kuchentratsch gefahren. Lange gesessen auf Polstersesseln, Kuchen essend, ohne von irgendjemand behelligt zu werden. Ausgesprochen nette, meist junge Leute die an der Theke bedienen. Mittwoch Friseur, mit S-Bahn Chaos. Auf der Rückfahrt stand auf dem Display, dass meine S-Bahn in 2 Minuten kommt. 35 Minuten haben diese 2 Minuten gedauert. Mein Rad in Untermenzing geholt, schnell nach Hause und weiter nach Pasing geradelt, zum Zug nach Penzberg. Besuch bei Mama. Erst in ein Café im Ort, dann neue Wege erkundet, leider mit wenig Grün. Über den hässlichen, versiegelten Marktplatz, so hat mir die Bedienung gesagt, soll ein Riesensegel gespannt werden. Sicher angenehm bei 30 Grad. Luis abgeholt, auf dem Nachhauseweg Emilia getroffen. Andy hat gekocht. Hausaufgaben, dann war Hof angesagt. Jacki, eine Mutter von drei Buben nahm Luis und Emilia mit und ich konnte heimfahren. Linda sagte schon dass sie länger arbeiten muss. Sie schrieb mir um 20.40 Uhr, sie sei jetzt zu Hause. Am nächsten Tag wurde das Kind Inobhut genommen. Was Linda und ihre Kolleginnen leisten nötigt mir tiefsten Respekt ab. Freitag, Führung von einer Kunsthistorikerin im Friedhof am Perlacher Forst, in dem einige Widerstandskämpfer beerdigt sind. Inzwischen treffe ich immer wieder Leute, die ich von anderen Führungen kenne. Zu Joanna geradelt um ihr die Wohnungsgeberbestätigung zu bringen. Sie hat bereits für Montag einen Termin zur Anmeldung in München. Zackig ist sie! Das Haus total verändert. Küche mit neuem Anstrich, jede Menge Nippes und sehr viel Deko. Zu Traudl, mit der ich im November nach Leipzig fahre, mit Abstecher nach Meissen und Erfurth. Sonntag Spaziergang mit Inge, mit Kaffee und Kuchen in einem Hotel. Abschluss Tatort.
Inziwischen haben wir uns zur Buchübergabe getroffen, Kuchentratsch soweiso, insofern ziemlich auf dem Laufenden. Linda kam so spät aus der Arbeit wegen einer Inobhutnahme? Was dem vorausgegangen sein muss! Wie oft haben wir im Hospiz gesagt bekommen: ich könnte das nicht! So geht es mir von außen, wenn ich das höre. – Emilia auch bei ihren Anweisungen zielstrebig. Gymnasium ist für sie UND für die ganze Familie ein einschneidender Schritt.