Tonhalle, Warendorf und Heimfahrt
Meine Tage bei Suzanne fanden noch einen schönen Abschluss mit einer Führung durch die Tonhalle. In der hatte ich in vergangenen Jahren schon Sylvesterkonzerte gehört. Was mich sehr beeindruckt hat, war die Erzählung, dass sie der Treffpunkt für viele Chöre und Musikgruppen von Anfang an war, für Kinder, Alte, Musikinteressierte aller Generationen, nicht nur für die Profies. Ich habe interessiert gelauscht und gleich wieder alles vergessen. Am Morgen darauf Regionalbahn und Bus nach Warendorf. Wieder Planspiele, Film, Gespräche mit den TeilnehmerInnen. Die letzte Runde vor einer längeren Pause. Die Heimfahrt zieht sich in die Länge, erst eine Stunde mit dem Bus, dann in Münster Aufenthalt, also Koffer ins Schließfach und ab zu den Sehenswürdigkeiten. Es ist kalt und ich sehne mich nach Zuhause Der Zug hat Verspätung, muss eine neue Strecke fahren, also 7 1/2 Stunden statt 7 Stunden Fahrzeit. In München Oktoberfeststimmung, der Bahnsteig, die U-Bahn voll..oh je, das dauert noch zu viele Tage, bis der Spuk vorbei sein wird!
…und sogar zwischendrin noch einmal Sehenswürdigkeiten!!! Interessiert zuhören und dann alles vergessen, das kommt mir bekannt vor. Eine Tonhalle für Chöre jeder Couleur, das würde mir auch gefallen! Gute Rückkehrgefühle, die wünsche ich dir.
Die Oktoberfestmassen bekomme ich gar nicht mit, weil ich keine U-Bahn fahre und mit dem Rad nicht in die Stadt fahre währenddessen. Genieß dein schönes ruhiges Zuhause, bald wird es schon nicht mehr so sein. Freust du dich?
Nach dieser langen Fahrt und der vollen U-Bahn nichts wie heim in deine ruhige Wohnung. Wie kann ich das verstehen!