2025-11-23-Ruhige Fahrwasser durch Absagen – 1x Café, 1x Friseurin, 1x Schreibgruppe, 1x Lesung und ein Minischock

Diese Woche ist ruhiger verlaufen als geplant. Nach der Saubande kurze „Pause“; wollte später in den „Schwarzen Hahn“, Frauen aus einer Schreibgruppe treffen – überfüllt wie kürzlich im Regionalzug – so konnte ich unverrichteter Dinge wieder abziehen. Herrlich! Ich hatte ja gewusst, dass mir das alles zuviel ist. – Montag Singen. Abends wollte ich mit Lioba zu Humboldt in die BASK, hatte sie darauf aufmerksam gemacht, weil sie öfter von ihm spricht. Habe dann doch kurzfristig abgesagt wegen innerer Überfüllung. So ging es weiter. – Am Dienstag zwar noch eine Ex-Kollegin getroffen: Stressfreiheit und Leichtigkeit garantiert. – Dr. Firuzeh hatte ich für Mittwoch schon abgesagt und ja, eine Zeit lang taten die Füße weniger weh, aber an der wirklich problematischen Schraube kann auch sie nicht drehen – im Gegenteil, ich nehme bei ihr weiter zu. Nicht dass ihre Pulver schuld sind, aber sie helfen auch nicht und ich spüre Widerstand, werde nicht warm mit ihr und habe nicht das Gefühl, kennengelernt zu werden. Mittwoch/Donnerstag richtig FREI! – Am Freitag nur beim Haareschneiden. Sieht doof aus, vielleicht wird es noch. – Gestern letzte Schreibgruppe bei Dasein für 2025; etliche Absagen, kleine Gruppe – sehr schön, vertraut und befruchtend – ich hoffe auf ein Wiedersehen mit der ein oder anderen dort im Frühling. Eine sagte, der erste Termin 2026 sei ihr Geburtstag und da kämen ja alle zu ihr – aber vielleicht schenke sie sich das trotzdem zum Geburtstag? Ich habe auch für mich einiges mitgenommen. – Nachmittags Sachen heimgebracht und gegessen. Dann mit Gabriele zur Stadtbibliothek, wo Monika Manz und ein Mann das Gespräch zwischen André Heller und seiner sterbenden Mutter lasen. Monika Manz kennt Gabriele durchs Schauspiel, deshalb habe ich ihr das gesagt. Und ich habe einmal im Hospiz wunderbar mit ihr telefonisch geplaudert, das ist mein Bezug. Die Lesung war ganz gut. Was der Sohn die Mutter fragt in dieser esoterischen Art, einen Happen Jenseits-Schau ergattern zu wollen mit manipulativen und insistierenden Fragen, das mochte ich nicht so. Insofern nicht der Knüller diesmal. Dennoch weiß ich diese Angebote der Stadtbibliothek zu würdigen – auch wenn wir nicht Kaffee und Kuchen wollten, beides stand zur Verfügung. Ein niederschwelliges Angebot, ganz toll! – Heute haben wir uns zum Isarspaziergang in eisiger Kälte aufgerafft – völlig aus dem Tritt, insofern bei mir nicht Glück pur, eher ein MUSS. – Dann lecker gespeist. Das Nötige an die Gruppe von gestern geschickt, literarische Assoziationen zu zwei Texten der (dagewesenen) Frauen, gedanklich Abschied genommen, Folgeangebot geschickt. – Um 16:00: „Buch trifft Bühne“. Dafür habe ich vorbereitend Irmgard Keuns „Nach Mitternacht“ gelesen. Geleitet wird das von Isabel Antonia Höcker, der kleinen Meerjungfrau aus Andersens Erzählungen. Ich bin beiläufig darauf gestoßen – wollte nur schnuppern, bin „leider“ wieder angetan. Ines sagt, ich sei von allem begeistert. Stimmt nicht ganz – es muss zu einem „Formenkreis“ gehören, der mir liegt. Ich werde bei den Wilhelminen berichten, da gehört es hin. – Sowieso lese ich mich dumm und dusselig, erfahre unglaublich interessante Dinge, von denen ich nie gehört habe. – Etwas irritierend: Gestern mailte mir eine ehemalige Ehrenamtliche, sie hätte auf meiner Homepage vom Angebot in der Tolstoibibliothek gelesen, das interessiere sie. Ich habe gar keine Homepage! Also habe ich mich selber gegoggelt: Es taucht auf mehreren Seiten auf, ohne dass ich das in der Hand hatte: In-München, Literaturseiten, facebook…. Allerdings steht nicht dabei: Anmeldung bei…. Jemand fragt auf russisch „wo?“ Das bedeutet, dass ich keine Ahnung habe, ob es Zuspruch findet, ob wildfremde Leute kommen, wieviele, wer? Ich hoffe, es ist deutlich genug, dass es keine wissenschaftliche Expertenrunde wird.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

4 Antworten

  1. Ines sagt:

    Da kann es einem schon mal heiß den Rücken runter laufen, wenn plötzlich im Internet mit Angebote von dir kursierten und du davon gar nichts weißt. Das kann ja eine Überraschung werden!! Dass deine Haare jetzt doof aussehen, findest bestimmt nur du. Ansonsten hast du doch immer viel zu berichten, auch wenn Verabredungen ausfallen oder Termine platzen. Diese Angebote von der Stadtbibliothek finde ich auch super. Wo kann man das Programm finden? Die TCM-Ärztin hat jetzt genug an dir verdient. Vielleicht passt das mit euch beiden einfach nicht.

  2. Renate sagt:

    Erfährst du die Angebote der Stadtbücherei durch einen Newsletter? Die Unzufriedenheit mit der Frisur kenne ich. Das plötzliche Auftauchen deines Angebots in den sozialen Medien ist beunruhigend. Du und die TCM Ärztin ihr seid anscheinend, nach längerer Zeit der Annäherung, nicht kompatibel.

    • Heike sagt:

      Ja, den Newsletter habe ich aktiviert, nachdem ich einmal bei dieser fantastischen Lesung Oskar Maria Graf war, auf die ich allerdings durch das dortige Schaufenster aufmerksam wurde. Wahrscheinlich habe ich auch von Books & Breakfast dadurch erfahren; ebenso von den Lesungen der preisgekrönten Übersetzerin der Bitow-Lektüren und anderer Russen. Ich hatte das immer gebloggt. Aber natürlich ist es wie mit jedem Newsletter, nicht alles geht mich was an. In diesem Fall schaue ich genauer hin.

Schreibe einen Kommentar zu Heike Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert