Regelmäßige Wochentermine, Jubel über fertige Doktorarbeit, Feiern mit Kindern, Kleingruppe in Regenstauf
Die Wochen fliegen nur so dahin. Vor Weihnachten fällt mir das immer besonders auf. Ich habe kaum Eintrage in meinem Kalender an den Wochentagen der letzten Woche. Das heißt wie immer Montag arbeiten und Linedance, Dienstag arbeiten und Fitnessstudio und Mittwoch Yoga und Besuch bei Mateo und Maja, diesmal ohne Sören. Mateo hat sich gewaltig weiter entwickelt. Er kann schon krabbeln und sich zum Stand hochziehen. Außerdem sagt er deutlich „Mama“, was zwar nicht zielgerichtet ist, aber seine Stimme klingt so nett. Ich (typisch Oma) finde, das Brei essen könnte von Majas Seite etwas mehr voran getrieben werden, deshalb koche ich Mateo immer einen Brei und füttere ihn, was zwar gut funktioniert, aber er isst immer nur sehr wenig, und zeigt deutlich, wenn er nicht mehr will. Die Ernährung beisteht weiterhin aus 95 Prozent Muttermilch. Am Mittwoch hat Jaron in Freiburg seine Doktorarbeit abgegeben. Es fehlt zwar noch die Verteidigung der Arbeit, die wird erst im Februar 26 stattfinden, aber es ist jetzt schon eine beachtliche Leistung. Ich freue mich sehr und bin auch stolz auf meinen klugen Sohn. Er ist gerade in München und übernachtet wieder bei Sören. Durch den Einzug von Sörens Freundin samt Katze hat er aber nicht mehr sein angestammtes Zimmer und schläft auf einer Matratze im Esszimmer, was keine Dauerlösung ist. Da er aber plant, sich in München eine Wohnung zu suchen und wieder hier zu leben, muss er das nicht mehr so oft machen. Ich habe nicht so Lust ihm Herberge zu geben, ehrlicherweise. Am Freitag wieder Fitness nach der Arbeit und am Abend Essenseinladung bei den Freunden in Aschheim. Am Samstag fuhren Hubert und ich erst zu Kare, um eine kleine Truhe abzuholen, die wir dort bestellt hatten und zu XXX Lutz, wo wir einen Teppich für Huberts Zimmer erstanden haben. Mit einer daheim vorbereiteten Lasagne und Salat ging es dann am frühen Abend zu Maja, wo wir gemeinsam mit Jaron die Abgabe seiner Doktorarbeit gefeiert haben. Gestern, Sonntag war er noch mal bei uns, dieses mal mit Luisa zusammen, die für ein paar Tage Urlaub hat. Tagsüber war ich mit dem Auto in Regenstauf bei dem Treffen von meiner spirituellen Kleingruppe, was gut war, aber wegen der langen Autofahrt den ganzen Tag gekostet hat. Abends schnell zum Tanzkurs und daheim empfingen uns Luisa und Jaron, mit denen wir lange zusammen saßen.
Ohweh – zweimal Jaron. Erst herzlichen Glückwunsch, dann keine Lust, ihm Herberge zu geben. Das macht mir ein richtig wehes Gefühl. Der ehemals KLEINE nach senem GROßEN Erfolg! – Dass Omas wollen, die Enkel sollen Brei essen statt Muttermilch wusste ich noch nicht. Warum eigentlich? – Mama, das ist wirklich Musik in den Ohren, wenn auch universell weltweit – glaube ich – und nicht unbedingt personalisiert, wie du auch sagst. Es wird mit Freuden verstärkt und somit zum Zauberwort.