Aetas, nach Penzberg und Ehemaligentreff

Zu Beginn der Woche zu Aetas, Decke und Kissen für Mama hingebracht. Zupfkisserl steht auf dem Kissen, von Mama geschrieben. Linda war mit dabei. Im Café redeten wir lange über den Tod von Mama und wie furchtbar Herr S. gestorben ist. Andy bringt das Bild des zertrümmerten Gesichts schwer aus dem Kopf. Linda radelte dann heim. Ich fuhr ins OEZ, zu Hugendubel, ein paar Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Es gibt viel zu erledigen und zu organisieren. Nochmal zu Aetas wegen div. Unterschriften, wie für ein digitales Portal, in dem man die Sterbeurkunden gleich übermitteln kann, die Übernahme unseres Grabes und Datenschutzerklärung. Mit Bank telefoniert ob wir Mamas Konto umschreiben lassen können? Nein, geht nur bei Ehepartnern, nicht bei Kindern. Das heißt wir müssen ein neues Konto für Miete, SWM, Müll etc. eröffnen. Am Abend in den Postsportverein, mein Trainingsplan wurde von Lena erstellt. Sie machte es gut und schaute genau hin, wie ich sitze, ob die Schultern hochgezogen sind? Am nächsten Tag war ich bereits um 10.00 Uhr bei Eva. Sie hatte kleine Texte, einen Brief für den Heimleiter und die PDL,  Kuverts für die Pflege, Hauswirtschaft, die Assistentinnen und die Reinigungskraft geschrieben. Als ich alles gelesen und etwas gekürzt habe, kam in die Kuverts ein Schein. Ein Korb mit viel Süßem ergänzte unser Dankeschön. Wir fuhren nach Penzberg und überreichten alles. So oft bin ich noch nie umarmt worden. Donnerstag! Luis abgeholt. Mittagessen gemacht. Emilia kam vom Zahnarzt mit Andy. Alles ok! Luis hat, wie letztes Jahr, einen Wichtel. Magische Welt! Er hat dem Wichtel geschrieben, ob der die Tür größer machen kann, damit er reinkann. So nett! Am Abend in der total vollen U-Bahn von Endstation bis fast zur nächsten Endstation gefahren. Zeitgleich stiegen drei ehemalige Kolleginnen aus. Statt uns wie sonst in einem Lokal zu treffen hat Friedel uns eingeladen. Sie hat groß aufgetischt, gekocht nach Ottolenghi, einem israelischen Koch. Sehr lecker, das was ich essen konnte, heißt was ich vertrage. Bin nicht so lange geblieben. Luis ist krank, ähnliche Symptome wie Heike, die es schwer erwischt hat. Schreibgruppe bei mir musste abgesagt werden. Sehr schade! Samstag, Hausputz, Wäsche, Spaziergang, Badewanne ( leider das Eis vergessen) und SZ gelesen. Sonntag, erstmal alles weggebügelt, danach Musik für Mamas Trauerfeier rausgesucht, eine Stunde spazieren gegangen.

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2 Antworten

  1. Beate sagt:

    Vielleicht trösten die vielen Erledigungen um die Beerdigung Euerer Mama ein wenig. Praktische Aufgaben lenken ab und geben der Trauer eine Gefäß.
    Schade, dass wir uns heute nicht bei Dir zusammentreffen können. Bin auch sehr in Sorge um Heike

  2. Ines sagt:

    Schön, wie ihr alles, was jetzt ansteht Schritt für Schritt erledigt. Das gehört ja zur Trauer dazu und hilft auch zu verarbeiten. Dass die Kinder jetzt auch krank sind, ist echt Mist. Zu Weihnachten sind sie dann sicher wieder fit. Ich bin nicht so ein Fan von Ottolenghi, hab neulich ein Kochbuch weiter verschenkt, weil mir die Rezepte zu aufwendig sind.

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