Drei auf einen Streich…..
Mit Eva am Nordfriedhof getroffen. Von AETAS wurden wir nicht aufgeklärt, wie das mit dem Grabstein funktioniert. Die Friedhofsverwaltung beauftragt einen Steinmetz, der den Stein wegnimmt, aber nicht mehr hinlegt. Wir haben einen Steinmetz beauftragt. Schrift muss bei unserem Stein nicht erneuert oder verändert werden. Praktisch wie unsere Eltern waren, steht Familie Plutz auf dem Stein. Anschließend ins Café gegenüber vom Friedhof. Der Betreiber, ein lebhafter Italiener, anders als bei unserem Vater, kein muffiger, unfreundlicher Service. Plätze für die Trauergäste bestellt. Anschließend noch in das Blumengeschäft, einen Kranz, in dem die Urne steht, bestellt. Alle drei Geschäfte, bzw das Cafe liegen nur ein paar Schritte auseinander. Es fühlte sich gut an, alles erledigt zu haben. Feiertag! Durch den Nymphenburger Park zum Kanal. So viele Menschen auf den Wegen und auf dem Eis. Eine zeitlang war das ganz nett, wurde mir dann doch zuviel Trubel. Zu Fuß, fast ganz, nach Hause gegangen. Eigentlich wollte ich I s Fitnessstudio am Vormittag gehen. Ein langes Telefonat mit Eva und anschließend mit AETAS verhinderten es. AETAS stellt für Trauerrednerinnen keinen Raum mehr für die Gespräche mit den Angehörigen mehr zur Verfügung. Wir wussten das nicht, die Trauerrednerin auch nicht. Sie und Eva kommen nun zu mir. Nachmittag In das Fitnessstudio, in dem sehr wenig los war. Luis am Donnerstag geholt. Emilia und Andy unterwegs getroffen. Mittagessen, Hausaufgaben und Fußball. Luis kann nicht genug kriegen vom Fußballspiel. Mit Daniel und Catherine ins Canal Grande, ein italienisches Lokal am Schlosskanal. Heimweg durch tiefverschneite Straßen. Am nächsten Tag war alles wieder weg, rutschig und matschig. Am Samstag kamen die Schäffler nach Allach. Wenig gesehen, nur die grünen Bögen mit denen sie tanzten. Mit einem Ehepaar heimgegangen, denen es auch zu kalt war. Heute nach längerer Pause mit Traudl im Englischen Garten spazieren gewesen, danach ins Café und zu Fuß zum Hohenzollern Platz. Traudl geht es viel besser, was mich sehr freut.
Gott sei Dank: Traudl! Das meiste hatten wir schon telefonisch besprochen. Also kurz: nett, ein Zufallstreffen mit der Familie. Und nein, die Schäffler!!! Seit der Kindheit nicht erlebt – könnten sie eventuell mal in meiner Grundschule gewesen sein? So wie es damals mal einen Schlangenbeschwörer oder einen Glasbläser gab?