Eine Woche daheim. Janni, Gabi, Trier

Tage daheim: Fernsehen, mit Lilli Spazierengehen, Haare färben, Spiegel lesen, den Podcast zum Planspiel „wargame“ hören.Bis auf den (allerdings sehr spannenden)Podcast macht alles Spaß.Es hat so gut getan, drei Tage so verstreichen zu lassen. Dann der Freitag, den ich mit Janni verbracht habe. Ich brauchte eine neue Batterie für meine Uhr, sie wollte sich das Uhrenband kürzen lassen. Wir trafen uns bei Uhren Hieber und gingen ins Café Kolonial. Der Kaffee war köstlich, unser Gespräch schwierig. Sie ist auf der Zielgeraden zum Abi und hat so viele Flausen im Kopf. Stellt sich vor, bald eine eigene Wohnung in München zu haben, Reisepläne und ein Studium, das Spaß macht. Kosten? Nebensache….sie ist schon zweimal beim Schwarzfahren erwischt worden, hatte sich die Schulbescheinigung nicht geholt, weil sie im Sekretariat nicht gemocht wird. All das, was ihre Mutter an Argumenten dazu einwendet, zählt nicht, weil vernünftig und deshalb langweilig…
Am Samstag habe ich mich dann lange mit Gabi getroffen. Sie ist so stark beschäftigt mit der neuen Ausstellung und den Vorbereitungen zur nächsten Befreiungsfeier, dass sie nur selten nach München fährt, und ich bin so viel unterwegs, dass ich nicht den Weg nach Freising antrete. Eines Tages wird es wieder anders, fahren wir wieder zusammen weg, vielleicht noch in diesem Jahr!
Am Sonntag dann ein schneller Aufbruch nach Trier. In die Schule, in der Gabi schon die Schulbank gedrückt hat.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Durch die Bilder wurde ich erinnert, dass du schon wieder unterwegs bist! – Das „schwierige Gespräch“ mit Janni: schade, aber unausbleiblich. So nah bin ich persönlich nie im Leben mit einer meiner Omas gestanden. Wenn es aber nah ist wie in euren diversen Triaden, gibt es eben auch Reibungspunkte und Loyalitätsthemen – immer mit der Entscheidungsfreiheit, diesen (risikoreich) nachzugehen oder die Harmonie zu retten. Diese Eintracht wie in „eurem gemeinsamen Jahr“ wackelt womöglich an dieser Stelle. Geld Nebensache….da muss ich schmunzeln. – Die arme Gabi muss momentan auf dich verzichten, wahrscheinlich mehr denn je.

  2. Ines sagt:

    Abi machen, reisen, ein Studium anfangen und von zu Hause ausziehen finde ich eigentlich einen guten Plan. Besser sie hat Pläne als iddenlos zu sein. Mir kommt es so vor als wärst du noch öfter als früher auf Tour durch Deutschland. Wieviele Planspiele sind das im Jahr? Dagegen spüre ich meine Häuslichkeit umso mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert