Zuviele Bäume, die Kinder und angeln

Die Woche begann ohne Yoga, nur mit dem Fitnessstudio. Die alteingesessenen Studiobesucherinnen regen mich auf, mit der Gerätebesetzerei. Wieder habe ich eine Frau darauf angesprochen. Mit Eva wegen Einsatz der Maklerin gesprochen. Die Interessenten für unser Haus sind abgesprungen. Einem, der das alte Haus stehenlassen wollte, war es dann doch zu klein, den Anderen waren die Tannen zuviel. Die Maklerin nimmt Kontakt zu einem Baumkundler auf, der Fotos von den Bäumen bekommen hat. Das Fällen der Bäume geht über ein Gutachten. Bei Neubau sind die Chancen nicht schlecht, aber es dauert. Großeinkauf, weil die Kinder kommen, mit Inges Trolley. Praktisch so ein Wägelchen. Zu Hause nur auf der Couch gelegen, die Erkältungssymptome vergingen. Treffen mit Eva um gemeinsam nach Haidhausen zu fahren. In einem französischen Café Christa getroffen. Gemeinsam wollten wir eine Führung vom DGB durch Haidhausen machen. Leider machte uns Christas Knie einen Strich durch die Rechnung. Sie kann nicht lange gehen und so trafen wir uns in dem Café, ein paar Schritte von Christas Wohnung entfernt, auf einen Ratsch. Eva und ich sind dann zu der Führung. Interessante Details, von denen ich das meiste schon wieder vergessen habe. Donnerstag kamen die Kinder, gespielt, gekocht und mit Plastiktüten den Schlittenberg runter. Ein Mann bot den Kindern Poporutscherl an, da ging es dann flotter den Berg runter. Schneemann und Iglu haben die Kinder gebaut, platschnass sind sie hochgekommen. Alles gewaschen und zweimal geschleudert, Schuhe mit Zeitung ausgestopft. Nachteil von digitalem Lesen, ich hatte wenig Zeitungen. Am nächsten Morgen eine wunderschöne Winterlandschaft. Mir war nicht so wohl. Wenig geschlafen, das auch noch schlecht und Magenschmerzen. Sind trotzdem raus. Die Kinder haben mit Schneebällen versucht den Schnee von den Bäumen zu schließen, was oft gelang. Frau Hartmann, die wir getroffen haben, bot uns Schlitten und Rutscherl an. Wieder platschnasse Kinder. Versuch unten im Trocknerraum, gescheitert. Nach dem Frühstück sind wir zu Eva gefahren, bei der Luis seinen Wünsch-dir-was-Tag einlösen wollte. Es gab Hamburger und Schokoladenkuchen, von beidem sehr wenig gegessen. Eva ging mit Luis, der seine Angel dabei hatte, bei strömendem Regen an die Isar. Andrea fuhr Emilia und mich zum Bahnhof. Zu Hause Kreuzworträtsel aus der AZ, die wir zum Schuhe ausstopfen gekauft haben, gemacht, Stadt Land Fluss und zu guter Letzt einige Folgen einer Kinderserie angeschaut. Mir haben die Tage mit den Kindern, trotz meines Unwohlseins, der nassen Klamotten und dem Chaos in meiner Wohnung gut gefallen. Mit einem Kind ist es natürlich einfacher und besonders mit Emilia, die älter und reifer ist, war es sehr angenehm. Heute vormittag holte Linda sie ab. Eva hat ein Foto geschickt. Luis mit Regenschirm und Angel an der Isar. Nach einer Stunde, schrieb Eva, haben sie aufgegeben weil kein guter Fangtag war. Luis hat grenzenlose Geduld wenn es um Angeln und Fußball geht. Das gefällt mir sehr.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Dein Blog ist so reichhaltig, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Angeln bei dem Wetter als Wünschdirwas-Programm zeugt von Humor, Toleranz und Belastbarkeit! Hausverkauf noch nicht in der gewünschten Geschmeidigkeit, Erkältung streift vorbei, toll auch du mit den nassen Kindern und netten Nachbarn von Trolley bis Rutscherl. Wielang hab ich keinen Schuh mehr ausgestopft – ich fühle und rieche es gleich, um Jahrzehnte zurückgeworfen! – Und ja, auch schlanke Leute wie Christa haben’s im Gestell, für mich immer wichtig zu hören!

  2. Heike sagt:

    Hab vergessen: Wäre das nicht eine Aufgabe für die Verantwortlichen im Sportverein, NutzerInnen darauf aufmerksam zu machen, dass das Belegen der Geräte im Voraus unerwünscht ist? Das ist ja Wahnsinn und unglaublich nervig!

  3. Ines sagt:

    Wieder mal Bilderbuchtage mit deinen Enkelkindern. Ich freu mich darüber, dass sie so vieles machen, was wir als Kinder auch gemacht haben statt ihre Zeit nur vor dem Smartphone oder digitalen Medien zu verbringen, wie so viele der heutigen Kinder.

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