Juwel Erfurt, Tanzparty, Lucky Bike mit Maja, Terrassenarbeit und Marokkanisch mit Bertin und Jutta

Die Reise nach Erfurt von Ostermontag bis Mittwoch war eine gelungene Aktion. Angefangen von der kurzweiligen Zugfahrt, über das riesige und ruhige Hotelzimmer neben der Fußgängerzone über das Wetter und die Aktivitäten war alles nach meinem Geschmack. Erfurt ist ein Juwel von Stadt, finde ich. Die wunderschöne Altstadt hatte ich so nicht erwartet. Wir machten eine Stadtführung, was sinnvoll ist, um die Geschichte besser zu verstehen. Insgesamt waren wir zudem in drei Ausstellungen, haben die Stadt mehrmals durchlaufen und viel landestypisch gegessen, wobei die fleischlastige Kost und die Klöße nicht ganz meinem Geschmack entsprechen. Am Donnerstag wieder gearbeitet bis zum Umfallen. Nach Feierabend noch schnell zu Mateo geradelt, um ihn mit Hubert zusammen zu betreuen, damit Maja in ihren Sport gehen konnte. Er war inzwischen beim Endokrinologen, hat noch mal Blut abgenommen bekommen. Man wartet auf die Ergebnisse, wobei niemand wirklich denkt, dass etwas dabei heraus kommt. Wahrscheinlich muss man einfach abwarten. Am Freitag nach der Arbeit mal wieder ins Fitnessstudio und am Abend auf eine Tanzparty unserer Tanzschule, wo wir uns mit den „Tanzfreunden“ getroffen haben. Es ist etwas anderes, auf so einer Party die gelernten Tänze zu tanzen als während des Tanzkurses. Anfangs standen wir ziemlich auf dem Schlauch und hatten alles vergessen. Mit der Zeit ging es dann besser. Aber ich muss mich immer ein bisschen zurücknehmen, um mich Huberts Niveau anzupassen. Ich wünschte, er könnte sich die Schritte und Figuren besser merken. Aber immerhin hatten wir Spaß und fast 3 Stunden durchgetanzt. Am Samstag nach dem Markteinkauf holten wir Maja und Mateo mit dem Auto ab, um für Mateo einen Fahrradsitz bei Lucky Bike, ehemals Radl Bauer, zu kaufen. Zum Glück hatten wir Majas Fahrrad dabei, denn es zeigte sich schnell, dass ihr Fahrrad überhaupt nicht für so einen Kindersitz geeignet ist. Da Mateo kränkelte und jammerte sind wir bald unverrichteter Dinge wieder zurück gefahren mit dem Fazit, dass Maja ein neues Fahrrad braucht. Ihre alte Klappermühle ist auch nicht mehr verkehrssicher. Wir boten ihr an, ihr ein neues Rad zum Geburtstag zu schenken. Das nächste Projekt.  Am Nachmittag Arbeiten auf der Terrasse. Meine Aufgabe war, das Moos und das Unkraut aus den Fugen am Boden zu kratzen. Nach weniger als einer Stunde war ich total kaputt. Da hilft auch kein Sport. Handwerk und Gartenarbeit erschöpfen mich über alle Maße. Als Bertin und Jutta um 18 Uhr kamen, konnten wir dann auf der entmoosten Terrasse einen Aperitif trinken. Danach zum Essen in das neu geöffnete marokkanische Lokal gegenüber vom HP8 gegangen. War ganz lecker und unterhaltsam mit den beiden. Heute will ich mal meine Wintersachen gegen die Sommersachen tauschen, ansonsten eher einen ruhigen Tag verbringen. Abend wieder Tanzkurs.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Dass du Mateo „mit Hubert zusammen“ betreut hast klang aufs Erste, als hättest du zwei Jungs betreut. – Erfurt! Ich habe auch die Stadtführung so toll gefunden, kann mich sogar an einiges erinnern, z.B. das „Erfurter Blau“. – Eine Tanzparty, organisiert vom „Lernort“, stelle ich mir ganz toll vor; allerdings ist es auf Dauer sicher belastend für beide: Hubert, der dir hinterherhinkt, du, die du dich nicht voll austanzen kannst! Thematisieren? Untern Teppich kehren? Schwierig. – Ohja, ein neues Fahrrad ist ein Projekt!!

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