Ein Wochenende für mich, Muttertag, Bepflanzung, spontan mit Nachbarin Barbara versackt

Heute ist Muttertag. Das schönste Geschenk ist, dass ich heute und schon seit Freitag alleine bin und meine Zeit nach meinen eigenen Vorstellungen und in meinem eigenen Tempo gestalten kann. In einer halben Stunde kommt Hubert zurück von seinem Männertrip. Er war mit der seit einiger Zeit bestehenden Männergruppe um seinen Trauzeugen Sascha herum zum Wandern in Österreich. Ich kann mir nicht ganz erklären, warum ich mich auf die Zeit für mich alleine immer so freue. Letztendlich mache ich nichts anderes als wenn Hubert da ist, gestern z.B. Markteinkauf, Waschen, Bett beziehen, Kochen, Terrasse bepflanzen. Ich will dann die Zeit möglichst alleine verbringen und mir auch niemanden einladen, anders als Heike das oft macht. Vielleicht genieße ich den ungebrochenen inneren Dialog mit mir selber und dass ich gar nichts absprechen muss, sondern nur das mache, was mir gerade in den Sinn kommt. Heute zum Beispiel nach dem Frühstück ausgiebig geduscht, Haaransatz gefärbt, Körperpflege betrieben, noch mal auf der Terrasse geräumt. Gestern Abend war ich spontan mit der Nachbarin auf dem Odeonsplatz und auf der alten Utting, und danach noch im Myra. Es gesellten sich zwischenzeitlich ihr Mann und später ein Bekannter dazu. War ein unterhaltsamer, lauer Abend. Freitag habe ich Fitness sausen lassen und war nach der Arbeit noch in der Stadt und habe endlich mein Hochzeitsoutfit komplettiert mit einem speziellen BH, bei den man die Träger überkreuz tragen kann, damit sie unter dem Kleid nicht sichtbar sind und passende Schuhe gefunden. Das ist bei mir immer eine längere Suche, weil mir viele Schuhe nicht bequem sind oder an meinen Füßen schrecklich aussehen. Jetzt bin ich zufrieden. Wenn ich zurück gehe in der Woche, dann fällt mir ein, dass Donnerstag abends mit Hubert bei Mateo war zum Babysitten und Abendbrei, damit Maja zu ihrer Sportstunde gehen kann und dass ich am Mittwoch mal wieder einen freien Tag hatte, da Maja und Mateo keine Zeit hatten. Ich weiß nicht mehr, was ich alles gemacht habe. Unter anderem 2x gekocht, auch für die nächsten beiden Tage und die Pflanzen für den Balkon und die Terrasse  bei Kölle gekauft. Dienstag Arbeit mit Chor, Supervision und Fitness. Montag Linedance nach der Arbeit, as usual. Linedance macht mir immer mehr Spaß. Jetzt habe ich endlich das Gefühl, Fortschritte zu machen, indem ich mir die Tänze besser merken kann. Mit der Woche bin ich zufrieden. Heute am Nachmittag kommen Maja, Bernd und Mateo zum Muttertagsbesuch mit Kuchen. Später kochen wir Spargel, hat auch schon Tradition am Muttertag.

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2 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Ich verstehe gut, dass du das Alleinsein sehr genießt, auch wenn meine Erfahrung damit lange zurückliegt. Schuhe kaufen war früher so einfach. Heutzutage sollen sie bequem, aber auch schick sein, was nicht ganz einfach ist.

  2. Heike sagt:

    Ich habe ganz vergessen, für welche Hochzeit du nun schon seit Monaten nach dem passenden Outfit suchst! Wer ist so wichtig, dass du so eine einzigartige Figur machen musst? – Dein Genießen-Wollen des Alleinseins kann niemand besser verstehen als ich. Ich bin so selten allein, und dann „muss“ ich die wenigen „abarbeiten“, bei denen ich IMMER zu Besuch bin (wie Birgitta in ihrem Haus z.B.). Es ist also nicht so, dass ich die kostbare Zeit in Gemeinsamkeiten besser genießen kann, sondern es ist ein pragmatisches AUSNUTZEN des seltenen exclusiven Frauenraums! Viel lieber würde ich nur ganz allein sein, aber wenn ich das mache, versandele ich meist die Zeit. Übrigens mehr, als wenn Michael da ist. – Von Huberts Männergruppe wusste ich nichts oder habe es vergessen – finde ich großartig!!!

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