Räumen, ein Spieleabend und zwei Einladungen

Am Anfang der Woche waren Jania und ich mit der Neugestaltung des Zimmers beschäftigt. Walter half, die schwarzen Regale in den Gang zu schaffen, Huberts‘ Tuareg im Gang aufzuhängen, die Kommode im Gang ins neue Zimmer zu schieben und meinen Schreibtisch ins Wohnzimmer zu tragen. Dann Müllfahrt und IKEA, dann Janni beschäftigt, den dort erworbenen Schminktisch und das weitere Schränkchen zusammenzuschrauben. Diese Tage und Nächte war Paula, Jania’s Freundin, da, nicht um zu helfen, aber um Janni auf dem Balkon Gesellschaft zu leisten mit Rauchen und Musik hören. Paula stets sehr höflich, Janni stets sehr rotzig, Teenies eben!

Gestern kamen dann Katharina und ihre beiden Freundinnen zum Spieleabend. Katharinas Kommentar, kaum hatte sie die Wohnung betreten: Jetzt schaut es wieder bei Dir aus wie zu Zeiten mit Alina! Der Nachmittag war eng gewesen: Erst hatten Janni und Paula Muffins gebacken, dann hatte ich die Küche aufgeräumt und das Essen für den Abend vorbereitet, immerhin ein 3-Gänge Menü. Das Spielen machte mächtig Spass.“Nobody is perfekt“ ist eine witzige Variante vom Lexikon- Spiel. Eine ebenso witzige Variante war der kleine Konkurrenzkampf zwischen Katharina und mir: Sie belehrte, wie man so manchen Zug zu verstehen hat, brillierte mit ihrem Allgemeinwissen, ich gewann das Spiel, weil ich diverse Male mit meinen Definitionen der möglichen Lösungen die Spielepartnerinnen in die Irre führte und damit punktemässig vorne lag. Zum Schluss zwinkerte mir Katharina zu. wir wissen, wie die Andere gestrickt ist. Heute gehe ich mit Sirena zum Mittagessen in die Schwaige, sie hatte mich dazu eingeladen. Danach fahre ich zu Sabine. Ihr jüngster Sohn Xaver hat heute Geburtstag und freut sich auf eine große Runde von Jung und Alt bei Kaffee, Saft und Kuchen

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Was du von zu Hause beschreibst – mir zerreißt es das Herz. Rotzig auch noch?! Alles nur selbstverständlich – nur dass jetzt Janni statt Alina in der Küche steht. Bei den eigenen Kindern ist es halt so, klar. Nicht zuletzt deshalb ersehnen wir ja alle den Zeitpunkt, dass sie flügge werden. Ich weiß nicht wie du es aushältst.

  2. Renate sagt:

    Ich weiß nicht ob ich dich bewundern soll? Kaum sind die eigenen Kinder weg, folgt die nächste Generation und die ist mitten in der Pubertät. Ein Segen, dass du beim Spielen abschalten kannst, du Gewinnerin.

  3. Ines sagt:

    Janni raucht? Das find ich ungewöhnlich, wo doch die jungen Menschen jetzt so gesundheitsorientiert sind. Ihr zwei werdet sicher noch den ein oder anderen Streit ums Aufräumen haben. WG typisch.

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