Eigenartiger Sommer, Schwimmen, Sparkassenberatung, Haus der Kunst und Paarbeziehung
Dieser Sommer ist echt eigenartig. Entweder es ist so heiß, dass man es schier nicht aushält oder es ist kalt und regnerisch. Ich bin rückblickend froh, dass es bei der Party nicht so ein heftiges Unwetter wie gestern oder auch vorgestern gegeben hat. In der vergangenen Woche ist nicht viel nennenswertes passiert. Unglaublich viel Wäsche durch die Übernachtungsgäste angefallen, jeden Tag 1 bis 2 Maschinen gewaschen. Mittwoch Termin bei der Sparkasse. Der Bankberater war blutjung, aber ich hatte gleich das Vertrauen, dass er mir keinen Mist aufschwatzt. In 2 Wochen nochmal Termin und dann werde ich mein Erspartes etwas sinnvoller anlegen und Ordnung in meine verschiedenen Konten bringen. Das hatte ich schon lange vor. Ebenfalls am Mittwoch war ich mal wieder im Südbad und habe gemerkt, dass mir das Schwimmen von Bahnen so richtig gut gefällt und mir körperlich guttut. Deshalb war ich heute auch gleich wieder Schwimmen, dieses mal im Schwimmbad des Fitnessstudios. Freitag Fußballspiel. Hubert und ich schauten zu Hause, aßen, wie sonst nie, vor dem Fernseher und fanden den Abend sehr unterhaltsam. Ich finde es nicht schlimm, dass die deutsche Mannschaft verloren hat und finde, dass die Spieler nicht nur richtig gut spielen, sondern auch sympathisch und gute Verlierer sind. Gestern dann die Einlösung des Hochzeitsgeschenks der Peergruppe. Von allen 4 Paaren sind wir, glaub ich, die wenigsten Kunstverständigen. Aber umso schöner war, es dass wir eine gute Führung hatten und dadurch mehr von der Kunst verstanden haben als wenn wir einfach nur durch die Ausstellungsräume gegangen wären. Das gemeinsame Kaffee trinken danach wollte ich frühzeitig beenden, um rechtzeitig vor dem Unwetter mit dem Rad wieder zu Hause zu sein. Obwohl wir wie die Teufel in die Pedale getreten sind, hat uns der Sturm und der Regen doch hart erwischt. Trotzdem eine gute Aktion. Am Abend kamen noch ein Nachbarspaar vorbei, die uns vor ewigen Zeiten mal eingeladen hatten und deren Gegeneinladung gestern endlich stattfand. Nette Leute, aber keine neuen Freunde. Heute ausgiebig Fitnessstudio inklusive Schwimmen und Sauna, gleich noch Tanzkurs und danach gehen wir in den Sendlinger Augustiner. Hubert und ich machen echt viel gemeinsam. Dadurch, dass wir jetzt dasselbe Fitnessstudio besuchen und den Tanzkurs machen, und sowieso immer zusammen essen, schlafen und die Wochenenden verbringen, ist die Beziehung sehr eng und auch sehr innig. Wenn wir nicht zusammen sind, genieße ich das Alleinsein, habe aber kaum Kapazitäten für andere soziale Kontakte. Ich kann mir vorstellen, dass es auch wieder andere Zeiten geben wird. Im Moment ist es schön und oft fühlen wir uns so sehr beschenkt, dass wir einander gefunden haben.
Das letzte zuerst: Ich dachte schon, ich biete mich an, um etwas Luft zwischen euch entstehen zu lassen… aber dann kommt das glückliche Ende! Auch wir wurden extrem erwischt. Die Massen an Regenflüchtlingen erstickte dann schier im Bus! Was du übers Bahnenschwimmen schreibst würde mich nicht erfreuen, aber es erinnert an Renates Freude an Routinen, an denen du dir ja ein Beispiel genommen hast. Ich verstehe, dass man sowohl Verstand als auch Sinne ausschalten kann, zumal, wenn es nichts Besonderes zu sehen, zu hören oder zu riechen gibt. Dann gibt es nur noch die Bewegung des eigenen Körpers im Element – auch gut. Übrigens sind M und ich dem Zeitgenössischen gegenüber sehr zurückhaltend und entsprechend unwissend.
ich müsste auch mehr Ordnung in meine Bankangelegenheiten bringen, habe in zwei Banken Depots und in zwei Banken diverse Versicherungen, dazu kommt keine sinnvolle Ordnung, die einen einigermaßen geordneten Überblick garantiert. Es ist so schlimm, wenn man wie ich so gar kein Interesse an einem Lebensthema hat und dann die dafür gebotene Zeit aufwenden! Ihr habt trotz der gewtterlaunischen Tage ein bewegtes (sportliches) Leben!