Die „liebe Verwandtschaft“

Ich blogge mal wieder aus dem Sauna-Ruhebereich heraus. Letzten Sonntag hatten wir erst morgens meinen Bruder und seine Frau verabschiedet, als am Abend schon mein Neffe (Sohn meiner Schwester) mit seiner Freundin für 3 Nächte zu uns kam, weil die Freundin einen Stand auf der BAUMA Messe hatte und die Hotels zu teuer waren. Zwei Abende haben wir mit den beiden verbracht, was mir eigentlich zu viel war. Ich brauche regelmäßig freie Abende, an denen ich mich nicht unterhalten muss. Mittwoch Mateo-Tag. Sören fragte, ob es okay ist, wenn er auch kommt und so hab ich mittags bei Maja für uns alle gekocht. Die Zeit, die ich mit der kleinen Familie verbringe, ist völlig anders als früher. Es reicht, einfach nur da zu sein, Mateo anzuschauen oder zu halten, ohne bestimmte Erwartungen an das Zusammensein. Donnerstag endlich ein freier Abend und Freitag kam dann meine Schwester übers Wochenende, da sie unbedingt den kleinen Mateo sehen wollte. Da Maja und Bernd mal raus aus ihrer Wohnung wollten und des Besuchs überdrüssig waren, kamen sie das erste mal mit Mateo zum Mittagessen uns. Vorher war ich mit Petra alleine an der Isar spazieren. Unsere  Unterhaltung läuft eigentlich immer so, dass ich mich für sie interessiere und nachfrage, aber sie mich nie etwas fragt. Das kenne ich ja schon, deshalb erzähl ich manchmal etwas von mir, auch wenn es sie nicht interessiert und sie meine Beiträge als Stichwort für eigene Thrmen nutzt. Mittags machten wir für uns alle Spargel mit Kartoffeln und grüner Soße,  den wir bei herrlichem Wetter auf der Terrasse aßen. Es war so schön, dass Maja und Bernd erst nach 21 Uhr wieder nach Hause gegangen sind. Mateo hat relativ viel geschlafen und in den Wachphasen war er mal ganz aufmerksam und hat auch geschrien und wurde von Arm zu Arm gereicht. Bei Hubert fühlt er sich am wohlsten. Nachdem die kleine Familie gegangen war, kam Luisa aus Innsbruck. Sie bleibt bis Mittwoch. Nächste Woche ist noch ein Verwandtenbesuch geplant. Wir fahren nach Aham, um Mateo dem Uropa Rolf vorzustellen. Dann reicht es aber erst mal mit der lieben Verwandtschaft.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Soviel Besuch und regelrecht Großfamilie. Einerseits wunderschön und beneidenswert, andererseits…puh! Deine Themen als Stichwortgeber – so selten und kostbar die Gabe, zuhören zu können wie Momo, oder sich wirklich zu interessieren. Das Baby, das herumgereicht wird – das ist so schön. Auch, dass der Kleine sich bei Hubert wohlfühlt.

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