Infekt vorbei, Verwandten-Woche, Kino mit Maja, ihr Geburtstag, Schliersee mit Klaus und Marianne, Fußball-WM beginnt

Erst seit gestern ist mein Infekt deutlich auf dem Rückzug. Die ganze Woche, trotz Kränkeln, viel gearbeitet und jeden Tag Kontakte wahrgenommen. Montag Linedance ohne die Neue, die so übertrieben tanzt. Ich habe nicht Vollgas gegeben, da ich noch nicht wieder so fit war. Montag war auch Luisa noch da, die mit Hubert und Justus beim Notar war wegen Wohnungsübertragung. Bereits am Sonntag war sie schon angereist und wir konnten ausgiebig reden. Das ist mit ihr nie schwierig, weil sie wie ein offenes Buch ist. Dienstag war ich am frühen Abend mit Maja im Kino, während Hubert auf Mateo aufgepasst hat. Wir schauten „Verflucht normal“, ein Film über einen Menschen mit Tourette Syndrom. Ich fand ihn sehr sehenswert, aber auch schwer auszuhalten, sehr gute Schauspieler. Hubert hat es gut hingekriegt mit Mateo in unserer Abwesenheit, war auch stolz. Am Mittwoch war, wie immer, der Mateo-Tag mit Sören. Die von mir bereiteten Kürbisgnocchi hat er nur etwas angenagt, erst am Abend noch ein paar kalt gegessen. Mit Sören und Kinderwagen spazieren gegangen und später noch alleine das Kindlein betreut, während Maja und Bernd einen Video-Call mit USA hatten. Das Babysitten klappt immer solange bis Mateo schlafen muss. Dann braucht er wieder seine Mutter und die Brust. Da er keinen Schnuller nimmt, kann ihn niemand anders zum Schlafen bringen. Donnerstag hatte Maja Geburtstag, 34 Jahre ist sie nun. Wir fuhren nach der Arbeit zu ihr, wo noch drei ihrer Freundinnen waren. Hubert hatte schöne italienische Antipasti zum Essen besorgt, die haben wir abends gegessen, als der Kleine schlief und die Freundinnen gegangen waren. Den Abend haben wir aber früh beendet, da die junge Familie am Freitag nach New York fliegen mussten, um dort ihr zukünfiges Haus zu besichtigen und Formalitäten zu erledigen. Die Ausreise nach Amerika rückt näher. Freitag fuhren wir zum Schliersee, wo uns übers Wochenende mein Vater und seine Marianne besuchten. Wir hatten einen herrlichen Samstagsausflug nach Tirol, was nicht weit von Schliersee entfernt ist, an den Hechtsee und nach Kufstein. Mein Vater ist zwar nicht gut zu Fuß, aber wir schafften eine kurze Wanderung um den See und hatten es richtig schön miteinander, mit Eis essen in Kufstein am Inn und am Abend im Biergarten vom Ratskeller in Schliersee. Die beiden sind wirklich sehr süß zusammen, wie sie miteinander kichern, immer mal was singen und vor allem kann man sich gut unterhalten. Das finde ich nicht so selbstverständlich bei Menschen, die über 80 Jahre sind. Während wir in Schliesee waren, haben Justus und seine Jolien in unserer München Wohnung übernachtet. Die beiden sind gerade noch unterwegs, aber kommen gleich, so dass wir dann eine echt volle Verwandtenwoche haben. Später noch Tanzkurs und danach Fußball Deutschland gegen Curacao. Das Spiel schauen wir bei Tanzfreunden an. Ich bin froh, dass ich den Virus jetzt los bin. Die neue Woche kann kommen.

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3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    Dass es deinem Vater so gut mit seiner Freundin geht, rührt mich sehr! So viel Lebendiges, auch Wärme! Dafür, dass du noch länger nicht wohlauf warst, hast Du viel gestemmt! Alle Achtung- es waren vor allem ja auch erfreuliche Vorhaben! Und: Lilli mag auch keine Schnuller….

  2. Heike sagt:

    Die Abhängigkeit von Schnullern hat auch ihre Tücken (ich erinnere mich an eine herrliche Kurzgeschichte von Kishon „Ein Schnuller namens Zezi“, die ich vor 50 Jahren gelesen habe!!!) , kann aber auch praktisch sein. Dass Hubert Mateo schon ganz allein hütet finde ich mutig – Teamwork auf ganzer Linie. Und oh Gott, schon der erste Flug…die Zeit rast. – Die gelingende Partnerschaft deines Vaters ist überaus berührend, das Singen, die Verbundenheit, und wie die ganze Familie ihn in neuer Konstellation mit offenen Armen aufnimmt.

  3. Renate sagt:

    Linda hatte sehr lange einen Schnuller. Irgendwann durfte er auf der Würm davonschwimmen. Amerika rückt näher, geht so schnell vorbei die Zeit.

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