Viele soziale Kontakte, ungewohnte körperliche Arbeit, Isarphilharmonie, Jaron

Diese vergangene Woche stand im Zeichen von sozialen Kontakten, die ich zuletzt vernachlässigt hatte. Montag traf ich mich mit Moni, die Linedance-Freundin im Myra. Ein anregendes Gespräch. Sie redet viel, aber nie banal, könnte eine Freundin werden. Am Dienstag nahm ich das erste mal in meinem neuen Team in der Arbeit teil und war gleich angetan von den Inhalten. Da kann ich noch was lernen. Die Frauen in dem Team mag ich alle und kenne sie größtenteils schon ewig. Nach der Arbeit schnell ins Fitness und am Abend traf ich mit meiner (Ex-)Kolleginnen-Gruppe, bei der eigentlich Florence dabei wäre, die aber kurzfristig abgesagt hat. Wir waren nur zu Dritt im Padme Hum, aber auch dieses Treffen mit Anne und Gaby war inspirierend. Mittwoch fuhr ich nach dem Yoga und Hausarbeit mittags zu Sören, wo ich mit ihm und Jaron zusammen Mittag aß und das Bild von Urmila abholte, das ich mir ausgesucht hatte. Nachmittags lange mit Florence telefoniert und am Abend kam Dagmar zu Besuch. Soviel soziale Kontakte habe ich sonst nicht. Von daher war ich dann froh, dass am Donnerstag nichts mehr nach der Arbeit anstand und ich wieder aufs Sofa sinken konnte. Freitag und Samstag Vormittag haben wir unseren Küchenbalkon und meinen kleinen Balkon von dem Holzboden befreit, das Holz zum Wertstoffhof gefahren und die Balkone geschrubbt. Demnächst sollen sie einen neuen Holzboden bekommen. Diese körperliche Arbeit bin ich gar nicht gewohnt. Total erledigt bin ich am Freitag früh eingeschlafen. Am Samstag Nachmittag waren wir mit Jaron in der Isarpilharmonie. Die Karten hatte ich Jaron zu Weihnachten geschenkt. Es wurde von einem Symphonieorchester Filmmusik von Hans Zimmer und einem anderen Komponisten vorgetragen. Das war richtig toll. Beschwingt gingen wir danach in die Goldmarie zum Essen, was auch gut war. Heute viel im Internet recherchiert, Hotelzimmer gebucht und Bilderrahmen bestellt. Nachher gehts zum Tanzen. Ich bin ganz zufrieden mit der Woche, viel geschafft und viele Menschen getroffen.  Jaron fährt jetzt erst mal wieder nach Freiburg. Er muss sich um seine Bewerbungen kümmern und er meint, dass er das besser von zu Hause aus kann. Derzeit schläft er bei Maja in der Wohnung, weil die frei ist. Mateo ist ja mit seiner Familie in Gran Canaria. Ich glaube, Jaron ist gerade in einem Loch nach der Euphorie rund um seine Promotionsfeierei. Er redet zwar nicht darüber, aber er war wieder so introvertiert und schwer zugänglich, dass es schwer auszuhalten war. Nächste Woche kommt Luisa uns mal für längere Zeit besuchen. Mit ihr ist es im Vergleich dazu leicht. Sie öffnet sich und ist gleichzeitig interessiert an unserem Leben. Beides kann ich bei Jaron nicht feststellen.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Dass Jaron nach dem Gipfelsturm jetzt auf Talfahrt ist finde ich mehr als nachvollziehbar. Das ändert nichts dran, dass es zwischen euch ohne Vermittler nicht so einfach ist. – Eine Flut an Kontakten strengt an, wenn sie auch schön und lebensspendend wirkt. Wo ist die Unterscheidung zwischen Kontakt und Freundschaft? Ich habe gerade ganz viel geschrieben und wieder gelöscht. Könnte eine Freundin ein „Ruhekissen“ sein? Dass du nach körperlichen Arbeiten kaputt bist wundert mich, da du doch so sportlich und fit bist. – Ich wusste gar nicht, dass du ein neues Team hast.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert