Hitze, Vortrag und Eis mit Sahne
Nach längerer Abstinenz mal wieder in die Siedlung am Hart mit dem Rad gefahren. Nicht zu Mama, nein zu Traudl bin ich gefahren. Unter ihrem Walnussbaum sitzt es sich so gut. Was für ein Unterschied zu einem Sonnenschirm, unter dem sich die Hitze staut. Lange gesessen, viel geredet. Der Heimweg war anstrengend, da immer noch sehr heiß. Am nächsten Tag Termin bei meiner Frauenärztin. Von dort zu Dehner, die Dachauer Straße runter bis fast zum Rangierbahnhof. Blähton für meine Balkonkästen geholt. Mit 20 kg auf dem Rad ging es heim. Langes Telefonat mit Heike. Date mit Gabi abgesagt, wollte weder öffentlich, noch mit dem Rad zum Waldfriedhof fahren. Ich bin einfach kein Typ für diese Temperaturen. Ins Fitnessstudio bin ich trotz Hitze dann doch. Tut mir, obwohl stupide es doch immer die gleichen Bewegungen sind, gut. Nach Pasing Fahrkarte für meine Rückreise von Lübeck nach München, im August gekauft. Am Abend zu einem Vortrag in die Tolstoi Bibliothek gegangen. Es waren, außer Heike und mir, nur noch zwei Leute anwesend. Ein interessanter Vertrag über das Schulprojekt von Tolstoi und das Künstlerprojekt Worpswede. Meinen Ausflug nach Dachau, wo ich mir eine Fotoausstellung über das Haspelmoor anschauen wollte, wegen Hitze bleiben lassen. Ein zweiter Versuch scheiterte an der S-Bahn, zwei Bahnen fielen aus, die Wartezeit war mir dann doch zu lange, so blieb der Balkon und die Kreutzersonate. What’s app von Linda mit dem Foto einer glücklichen Emilia, die begeistert vom Pfadfinderlager heimgekommen ist. Heute statt um 14.00 Uhr schon um 11.00 Uhr bei Heike gewesen. Wir waren leider nur zu Dritt. Das Thema war sehr umfassend und interessant. Die Stimmung sehr gut, zum Teil ausgelassen, weil wir, selbst beim atmen, so lachen mussten. Den Abschluss bildeten kulinarische Schmankerl, wie Suppe, Eis, Sahne und Obst. Einfach köstlich! Bei Hitze hin-, bei leichtem Regen mit einem Temperatursturz -heimgeradelt.
Mein Beitrag wurde nicht veröffentlicht, heute leider erst bemerkt.
Blähton habe ich noch nie gehört. Was das wohl sein mag? Echt, ihr habt sogar beim Atmen lachen müssen. Ich kannst mir vorstellen. Ob es mit mir auch so ausgelassen gewesen wäre? Ich hab mich schon gefragt, wann du merkst, dass dein Beitrag noch auf Entwurf steht.
Ich könnte fast nochmal losplatzen, jetzt, da du mich an Sonntag erinnerst! Dann wurde es aber auch ernst und tief und am Ende wieder lustig. Ines fragt, ob es mir ihr auch so ausgelassen worden wäre. Eine gute Frage. Ein Teil dessen war das vorangegangene, tiefgreifende, zum Schluss absurd-makaber lustige Gespräch, das wir ohne Zeitdruck hatten. Diese Ruhe haben wir manchmal nicht, da wir oft schon mit Zeitdruck anfangen. Es ist weniger Raum, dass sich eines aus dem anderen ergibt. Jetzt, wo es so kalt ist, habe ich die Hitze schon fast vergessen. Emilias Pfadfinderei kommt mir einerseits wie aus der zeit vor – umso mehr fasziniert es mich, wie gern sie geht und diese begeisterung. Ist das schön!
Dauernd vertippt, ich hatte zuviel geschrieben und konnte nicht mehr nachlesen und korrigieren…