20-07-08-CoTaBu-Urlaubstag in Elmau, wo sich meine Eltern kennenlernten

Jakob wollte gern die Berge sehen. So haben wir wieder mal unsere Klais-Elmau-Mittenwald-Tour gemacht. Auf dem Hinweg nervtötender Stau und Genderdebatte, wie wir sie hier gar nicht kennen; auf dem Rückweg dann über Walchen- und Kochelsee gefahren. Seit dem G7-Gipfel wurde zwar renaturiert, aber gewisse Schotterwege kommen mir nach wie vor breiter vor – das ist kein Waldboden mehr; ein Herzstück dieser Wanderung über Stock, Stein und Wurzel entlang an murmelndem Bächlein war gesperrt. Wie immer kam ich nach gut drei Stunden fix und fertig am Ferchensee an. Gegen die Fußprobleme hatte ich zu meinen Ganterstiefelchen gegriffen, mit denen es besser geht als mit Wanderschuhen. Jeder von uns hatte ein anderes Tempo. Ich war bei den Steigungen froh, beim Schnaufen und Schwitzen unbeobachtet zu sein. Direkt vor Schloss Elmau kreuzte Giovanni di Lorenzo mit freundlichem Gruß unseren Weg, ein zierlicher Mann mit Flamme an der Seite, die gar nicht von ihm lassen konnte. Ab Ferchensee ist Jakob nach einem Getränk im Gasthaus allein nach Mittenwald gelaufen, während wir stillos den Bus ins Tal nahmen. Am Bahnhof habe ich auf ihn gewartet und Michael hat den Bus nach Klais genommen, um das Auto zu holen. Ein wunderschöner Tag mit Brotzeit und in Eintracht. Erlebt: eine kleine Herde schwarzer Schafe, eine Eidechse; Wasserrauschen, Pferde, Vogelsang und die Würde und Erhabenheit der Berge bei Sonnenschein. Danach trennten wir uns unmittelbar, ich heim, Jakob zu einer Verabredung. Das letzte Mal haben wir diesen Weg mit Jakob und Jacci gemacht, das ist vorbei. Mein Kurzurlaub auch.

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