2026-07-20 – 7 Wochen alter Text bis auf den letzten Absatz – Schnee von gestern oder doch noch relevant?
Herrlich die frische Morgenluft. Gestern noch albernen Tatort gesehen, Restfußball Wie immer geht mir unsere Gruppe nach. Etwas „Schwieriges“ wurde beleuchtet und ernstgenommen. Wie das eine die Tür für das geöffnet hat, was dann kam!
Etwas ansprechen und auf Gehör stoßen ist das eine, schwerer ist es, „dran“ zu bleiben. – Eine Teilnehmerin des Tagesworkshops bei Dasein im März wollte, wie das oft so ist, „unbedingt weiterschreiben“. Für das Folgeangebot, inzwischen eine sehr poetische, innig verbundene Gruppe, passte die Zeit nie. Ich fragte meine Alexandra-Gruppe nach Bereitschaft, sich schnupperweise darauf einzulassen. Erst war sie krank. Dann – wie könnte es anders sein – im Urlaub. Jetzt: Besuch. Für diesen Ort in dieser Konstellation habe ich ihr jetzt endgültig abgesagt, um meine Gruppe nicht weiter hinzuhalten. Die Interessentin kommt selber aus einem „therapeutischen“ Bereich (Körper); hat dennoch nicht verstanden, dass man nicht irgendwann irgendwie vorbeischlendern kann. Alles vorher besprochen. Was mag davon angekommen sein? (Ich kenne ältere Menschen vom Hospiz, die hatten dort „schon immer“ mitarbeiten wollen. Manchmal kommt die Zeit für das, was man „immer schon“ wollte, spät oder nie).- Würde man meine Gehirnströme messen, würde man bei den fettgedruckten Wörtern Ausschläge feststellen. Emotion bei Themen wie Verbindlichkeit, Beliebigkeit versus Exklusivität, bei Zeitfragen als Prioritätenfragen. Gestatte ich Schreib-Kontakt nur Teilnehmerinnen, für die das prioritär ist/wird? Bin ich ihnen böse, wenn es sekundär ist? Belohne ich, wenn sie reagieren, wie es meinem Anspruch entspricht? Bin ich davon abhängig? Wofür soll das Schreiben Gelegenheit sein? Wie müsste ich es nennen, um klarzumachen, worum es geht? Insbesondere die Alexandra-Gruppe lässt durch den Ort und ihre ÜBERSCHRIFT, den Flyer, keinen Zweifel darüber. Bin ich dogmatisch? Darf ich es sein? Darf ich darauf beharren, dass Gruppenschreiben bei mit von meinem Beruf geprägt ist? Anders als bei einer Lehrerin, Germanistin, Museumpädagogin, Theologin, Historikerin? Muss ich noch deutlicher in meinen Ausschreibungen formulieren? Wie? – Mo. MRT. Seit Wochenende ist der Fuß besser (im Nachhinein zeigt sich, dass das vorübergehend war). Zum Termin bei den BB mache ich einen Umweg über den Nymphi; erst geht’s, aber dann… Endlich aber GRÜN, WASSER, SEEROSEN, HIMMEL. Was soll ich hoffen? Dass ETWAS rauskommt, um mein Empfinden zu erklären? Oder NICHTS, was eigentlich gut wäre? Dann aber bin ich eine Hypochonderin. – (Ines konnte tot sein und zeigt bescheiden einen blauen Fleck. Ich habe „NICHTS“ und jammere seit drei Monaten?) Zurück vom MRT (wie hässlich das ist und wie ungeschickt die, die einen da hineinschnallen!) – mit QR-Code!!! Der nächstmögliche Termin zur Interpretation des Bildes, schon vor zwei Wochen gesichert, ist am 25. August, nochmal mehr als fünf Wochen. Das lässt mich nicht schlafen, treibt mich um 3:57 zum PC, ich gebe selber die Bilder im PC ein, verstehe sie natürlich nicht. Wo soll ich damit hin? Könnte heulen.
Ich stelle das – ich muss es um den 20. Juili geschrieben haben, noch ein – vielleicht mehr für mich. Inzwischen kam einmal Hamburg (ab 21.7. eine gute Woche lang, am 22. Reinhard gestorben), einmal Peergruppe, einmal Antigone, zweites Mal HH (wieder eine gute Woche – Beerdigung 12.7.), viele Absagen deshalb, eine Schreibgruppe (verlegt wegen mir auf August), aber doch einige Verabredungen in den vielen Wochen wie Sr. Therese, Sabine Lacour in Weßling, Renate an der Blutenburg, Susanne im Ruffini, (drittes Mal HH im Anschluss 1. und 2.9.); Tatjana bei Giovanni; Wilhelm Meister; Krankenbesuch im r.d. Isar. Heute Tolstoi. Das alles zusammen ist immerhin nicht NICHTS. – Meine Frage: Was ist meinem obigen Eintrag voraus gegangen? Was hatten wir besprochen? Ging es um „den Swimmingpool“? Ums Zuhören und nicht immer gleich von sich sprechen? Ums „Wesentliche“ beim Bloggen? Um alldas? Ich hatte es vergessen. Kommenden Samstag bei Dasein das Thema – Zuhören – GEHÖRTWERDEN – im Spannungsgfeld zwischen Angst und Zuversicht. Könnte auch für uns passen.
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