Lillis Geburtstag, eine Einladung bei Katharina. Hubert Aiwanger tot
Gerade sitze ich auf der Bank im Bahnhof Frankfurt Flughafen und habe noch Zeit, warte auf den Anschlusszug. Alles klappt wie am Schnürchen, außer dass ich eigentlich einen ganz anderen Zug gebucht hatte. Kein Anlass zu Meckern.
Lilli ist jetzt ein Jahr alt. Am Freitag hatte sie Geburtstag. Sie war am Staunen, große Augen, unbewegt wie eine Katze saß sie da und schaute auf die Luftballons am Fenster und den Tisch mit Frühstück und auf die Geschenke. Allein das hat mich fröhlich gestimmt. Bernhard und Janni kamen und am Nachmittag ihre beiden Freundinnen mit den Müttern, die sie aus der Alleinerziehendengruppe kennt. Da hab ich mich in mein Zimmer zurückgezogen.
Gestern, am Samstag, war ich bei Katharina eingeladen zusammen mit einem Paar, das ich aus dem Kindergarten von Alina kenne. Es war recht nett. Ich stolpere immer wieder über meine innere Reserviertheit und taue nicht wirklich auf. Katharina hingegen war die perfekte Gastgeberin,es gab feines Essen und sie war herzlich und charmant.
Die Tage vor Lilis Geburtstag verliefen ruhig mit den üblichen Aufgaben, die der Alltag so mit sich bringt. Das mag ich gerne. Schließlich hab ich genug Abwechslung in meinem Leben. Sehr angefasst war ich vom Tod von Aiwanger. Politisch ist er ja nicht ganz mein Fall, aber ich verstehe die Häme nicht, die da auch von einigen Leuten öffentlich geäußert wurde.
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