20-09-25-CoTaBu – Schnauze voll von Corona-ganztags indoor
Keinen Schritt vor der Tür gewesen heute. Der notwendige Regen ist abstoßend und erinnert daran, dass wir heutzutage verwöhnt sind und fast nur noch gutes Wetter kennen, bis uns vor Augen geführt wird, dass „schön“ eine Katastrophe ist. Mein eigentliches Vorhaben war ganz auf den Abend konzentriert, aber bald begann sich abzuzeichnen, dass es nichts Gescheites wird. Letztes Mal von Ariane verschoben, was wir ungern tun, weil es kompliziert wird mit Terminen. Dann wie von Ines beschrieben: Ariane: Migräne, Fidelis: im Anflug, Alexandras Mann: Coronaangst; Praxis: ausgekühlt; auch ich hatte Kopfweh und habe IBU600 genommen; den Tag liegend, lesend, bei Booklooker Bücher einstellend, telefonierend mit Michael, den ich heute nicht gesehen habe, mit Ines wegen des Abends, mit Monika, der Freundin von Lollo, die ich heute in St. Michael treffen wollte, verbracht. Auch habe ich heute nach langer Zeit etwas gekocht, mal was anderes als tiefgefrorere Lebernödel oder Maultaschen und mich kaum mehr zurecht gefunden in meiner Küche; Salzpackung nicht erkannt, Butterschmalz vorsichtig auf mögliche grüne Krone hin inspiziert. Ausgiebig, wenn auch noch nicht abschließend war ich damit beschäftigt, meine Wohnung für Ursula gangbar zu machen. Ich bin so froh, wenn das endlich mal wieder gemacht wird. Wegen der Regelung mit den fünf Personen steht mir für nächsten Freitag ein Dilemma ins Haus. Hoffentlich lockert sich das binnen Wochenfrist. Gerade den dritten Teil „Tannbach“ gesehen. Noch nie habe ich diesen Teil der deutschen Geschichte so verstanden wie durch diesem Film.
Das Wetter ist schön, wenn die Sonne scheint, so ist es in unseren Köpfen. Ob wir es irgendwann anders bewerten? Das Wetter ist schön, wenn es dauerregnet? Ich hoffe, die Beschränkungen werden nicht noch mehr verschärft. Aber vielleicht sollte man sich auch nicht sklavisch an die 5 Personenregel halten. Ich an deiner Stelle würde auch mit 6 Personen deinen literarischen Freitag machen.
Tannbach…Andi ist so stolz, weil er da in dem Team war, der ihn gedreht hat. Leider ist viel falsch an den Inhalten, die da vermittelt werden. Das harmloseste: in Mödlareuth ist ein hartes Klima. Weinbau unmöglich. Ich habe das mal in einem Seminar für Schüler thematisiert. Neben Mödlareuth liegt übrigens auch Schnarchenreuth 😉