20-10-10-CoTaBu- Ein prall gefüllter Tag, von allem etwas
Heute schon früh Suppe und Aufstrich für abends vorbereitet; bestelltes Fladenbrot bei Basers abgeholt, dem türkischen Gemüseladen; bei Herrn Diemer Füße, Unterarme und Kopf hingehalten, Schlüsselszenen geträumt bis 25 Jahre zurück; Kerze am Grab angezündet; bei Michael Station genommen bei Vollverpflegung; aufgeräumt; bei Sonne kann ich Wanzen und Marienkäfer an meinen Sonnenfenstern nicht mehr zählen, eine Plage; leider mit Lollos Freundin in St. Michael verabredet – arg viel für heute; letztes Mal aber fiel das aus, weil wir nicht zu Alexandra konnten; diesmal ebenfalls darauf ausgerichtet, von dort aus bequem zu Alexandra zu fahren, aber wir haben umdisponiert und alle kommen zu mir. So muss es hier fertig sein, wenn ich selber im letzten Moment zurückkomme. Nachricht aus dem Hospiz: Einer unserer Hospizärzte schwerkrank; vor ein paar Tagen war es noch das Warten aufs Ergebnis, bis dahin „nur“ ein ernster Verdacht. – Mein türkischer Freund hat sich fürs Christophorus-Hospiz entschieden. Für den Sohn besser zu erreichen? Sind wir uns zu nahe gekommen? Braucht er Platz für seine Wut (seine Worte) und nicht für Einigkeit? – Inzwischen mit der alten Monika Kakao mit Sahnehäubchen bei Richard im Freien getrunken, die Abendmesse besucht, im Sautrab heim gerast, gerade noch rechtzeitig vor Alexandra, die die Erste war. Eben hat sich die Tür hinter den Dreien geschlossen und ich gehe bewegt und zufrieden ins Bett.
Ein wirklich prall gefüllter Tag, von dem ich ja schon einiges gestern Abend erfahren habe. Der Hospizarzt ist dann wohl an Covid 19 erkrankt, oder? Dann bleibt zu hoffen, dass er andere nicht angesteckt hat. Das wäre ja furchtbar für das Hospiz. Zwischendurch nehme ich diese ganze Coronasache nicht so stark wahr, aber in letzter Zeit kommen die Einschläge wieder näher, so dass man es nicht verdrängen kann.
Nein, das ist leider eine Krebsdiagnose. Die dritte im Hospiz dieses Jahr, zwei bei Eheranmtlern, jetzt bei ihm .
Meine Güte hast du heute viel erlebt und gemacht, ein bewegter Tag.
ja, in der Tat: Mir ist allein beim Lesen schwindelig geworden!