20-04-14-CoTaBu-Missmutiger Start in den Tag
Dick bewölkt mit hellblauen Durchblicken. Keine Pfützen, arme Natur. Ich mache mich lustlos auf in den Tag. Arbeit ist wenig, Hospiz ist nicht Hospiz, aber Urlaub will ich auch nicht nehmen nach wochenlangem Kranksein. So unwohl in meiner Haut. Der andere Blog, zu dem Emilians Bruder eingeladen hat, ist umständlich. Erster Klick: Richte deine Webseite ein. Zweiter Versuch: Deine Emailadresse ist ungültig. Da habe ich es gelassen. Obwohl ich intergererational an einem Thema geschrieben hätte. Meine Haikugruppe entpuppt sich als Perpetuum Mobile. 1-x monatlich 2-3 Stunden? Nein, da warten Arbeit und Yukos Ideen durchgehend. Es scheint ein Lebensprojekt zu sein. Für meine angegriffenen Nerven brauche ich mehr als eine lokale Salbe. Gestern wieder den Kirchbesuch vergessen. Seit gestern „Gesang der Fledermöuse“ von Olga Tokazcuk in der Übersetzuing von Doreen Daume. Damals habe ich genossen, sie von ihrer Übersetzerarbeit reden zu hören. Heute habe ich dazu noch mehr Zugang und bin traurig, dass ihre Stimme – wie man heute in Nachrufen oft hört – verstummt ist. Mit Dodo telefoniert. Mit Winni telefoniert. Bei Dodo brauchte ich ein paar Stunden, um mich zum Rückruf durchzuringen, bei Winni habe ich mich überwunden, gleich abzuheben. Das sind immer noch Ereignisse für mich.
Leuchtendes Konzert – gold, maigrün und pastellgrau. – Drin Misston in moll.
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