Waschen und Schnupfen

Gestern langer Spaziergang mit einer Freundin im sehr vollen Nymphenburger Park. Heute zu Fuß zu Basic und wieder zurück. Ist ein schöner Weg durch Hartmannshofen,  mit den großen Grundstücken und den zum Teil sehr schönen Häusern. Linda hatte heute ihren letzten Arbeitstag bei der Brücke und wieder, wie schon letzte Woche, hatte ihr Fahrrad einen Platten. Letzte Woche ist sie vom Max Weber Platz bis zu ihrer Wohnung, am Hirschgarten, gegangen. Heute ließ sie sich von ihrem Mann abholen. Ich war heute nicht bei den Kindern, denn Beide sind verschnupft und ich möchte vor Weihnachten nicht unbedingt einen Schnupfen bekommen. Zwischen Weihnachten und Neujahr soll nicht gewaschen werden, das fiel mir erst jetzt ein beim Schreiben. Ich haben heute zwei Maschinen gewaschen. Wotan  soll es sein, der diesem Mythos bis heute Nahrung gibt. Er ist mit seinem achtbeinigen Hengst zwischen Weihnachten und sechsten Januar unterwegs. Das sind die Raunächte. Wehe er verheddert sich in der Wäscheleine, dann droht Verderben. Im Haus aufhängen geht auch nicht, denn die Wäsche könnte von johlenden Reitern gestohlen werden und im Laufe des Jahres seinem Besitzer als Leichentuch dienen. Mein Wäscheständer steht im Schlafzimmer, das Fenster ist gekippt, es sind noch drei Tage bis Weihnachten und die Reiter sind noch nicht unterwegs.

 

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Du hast recht…ich hätte beinah die Rauhnächte vergessen. Ich hoffe, ihr habt noch meine Rauhnachtkarte von einem der letzten Jahre? Da steht alles drin. Ich muss sie wieder raussuchen! Wusstest du das auswendig? Oder auch frisch nachgelesen? Der Olympiaberg heute war auch sehr gut besucht bei Dunkelheit.

  2. Beate sagt:

    meine Oma sagte immer, was man in den Rauhnächten träumt, geht in Erfüllung. Vielleicht liegt es daran, dass ich dann alljährlich gleich nach dem Aufwachen besonders darauf achte, was ich geträumt haben mag.

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