Pläne für den Herbst
heute hatte ich einen geteilten Arbeitstag : Am Vormittag Vorbereitungen für -endlich!- Veranstaltungen. Es gibt ja eine heißbegehrte Lehrerfortbildung in Berlin. Barbara, meine Kollegin wollte sie schon im letzten Jahr begleiten, und nun will sie im Herbst 21 hinfahren. Mir dämmerte, dass 2022 dann meine letzte Gelegenheit dazu sein wird, weil die Rente naht. Hingegen kann ich im Oktober und Dezember zu den Lernorten nach Berlin fahren- ein echter Trost. Im Moment ist es gar nicht so erstrebenswert für mich, Reisepläne ins Auge zu fassen, aber die lieb gewordenen Dienstreisen vermisse ich schon sehr. Der „Mobbing“Vorwurf vor ein paar Monaten hängt immer noch wie eine dunkle Wolke in der Luft. Heute gab es ein paar Telefonate deshalb – dabei habe ich gemerkt, wie fern ich meiner Arbeitsstelle innerlich bin, ich bin schon mitten im neuen Kollegenkreis, zumal ich ein paar Mitarbeiter vom Gesundheitsministerium schon länger kenne. Heute war ein entspannter Nachmittag dort. Lauter Telefonate wegen der Impfung. Keine EQVs mehr. Rundmail vom neuen Minister, dazu ein Bild mit einer leicht gequält lächelnden Huml daneben. Sie hatte einen so überaus netten und lustigen persönlichen Referenten. Der ist jetzt auch irgendwohin versetzt. Schade. Schön war heute Abend die erste Yogastunde im neuen Jahr.
Soviel Neues! Dass du schon die Älteste bist habe ich gar nicht gewusst. Dass du einen neuen Kollegenkreis hast hatte ich kaum realsiiert. Dass du um deine Dienstreisen trauerst nicht wirklich geahnt. Ich dachte, auch das würde von selber weniger. Ich kannte es z.B. von Michael, dass er die ewigen Reisen nicht mehr ertrug,