Erster Arbeitstag, Schnee
Mein Fernseher hat durchgehalten. Bei dem Wetter wäre es gut gewesen, mich einfach umzudrehen und weiter zu schlafen. Das geht ab heute für zwei Wochen nicht mehr, ebenso wenig das Radfahren, zumindest für heute. Falsch angezogen. Keine Mütze, keine Handschuhe. Im Hospiz ist es, als wenn ich nie weg gewesen wäre. Herr Linnemann hatte gleich wieder spezielle Excel Aufgaben für mich. Mit den KollegInnen ausführlich geratscht. Es war wie die letzten Male auch, ein großes Hallo und die Freude ist auf beiden Seiten. Mit Heike ist es vertraut und wunderbar, wie eh und je. Eine neue Patientin aufgenommen, sonst war es recht ruhig. Ich bin gespannt wie es wird wenn ich wieder Vollzeitrentnerin bin? Ob ich jedes Mal eine Umstellungsphase brauche? Leichter scheint mir die Eingewöhnung im Hospiz zu fallen. Da sind Menschen, Gespräche, Herausforderungen und auch immer wieder was zu lachen. Hier muss ich mich wieder zurückorganisieren auf mich. Es bleibt spannend.
das ist richtig toll zu lesen! Nicht dieser Abschied für immer, der Graben zwischen Arbeit- und Rentnerleben, über den man keine Brücke findet, sondern immer wieder zurückkommen und dabei sein, gut aufgehoben sein. GLÜCKWUNSCH!!!
Deine Arbeit im Hospiz mit den fröhlichen Kolleginnen und der Zeit, die es möglich macht, auch privat zu reden, das ist schon was besonderes. Auch bist du der Arbeit gewachsen und nicht ständig am Limit. Da würde ich auch gerne zeitweise zurückkehren.
Das war heute ein sehr schöner Arbeitstag. Ich für mich merke, dass es gut ist zu wissen, woran ich mit Sonja bin, also auch eingespielt bin mittlerweile; auf dieser Basis kann ich es eigentlich noch mehr genießen, worauf ich mit dir zurückgreife, u.a. eben auch eine etwas entspanntere Haltung und absolute Vertrautheit. Das tut auch mir gut. Ich freue mich, dass es ganze zwei Wochen werden.