Soziales Leben, Schreiben, Maja
Das soziale Leben nimmt Fahrt auf, schneller als mir lieb ist. Jeden Tag der letzten Woche etwas unternommen. Gestern Freunde besucht, die München den Rücken gekehrt haben und nach Bernbeuren gezogen sind. So grob Richtung Allgäu. Einen alten Hof haben sie gekauft uns sehr edel und liebevoll restauriert und eingerichtet. Ich war tief beeindruckt von dem Stil aus modern und alt. Alles bis zu den Lampen perfekt durchdacht und stilvoll. Aber wohnen will ich dennoch nicht so weit draußen fernab von den Münchner Freunden und der Stadt. Heute Packen für Schweden und Schreibgruppe. Wahnsinn, diese Bernauer Torte. Ich kann sehr gut auf jede Art von Süßem verzichten, aber Schmecken tut es schon. Beim Schreiben heute nicht den Fluss erlebt, wie sonst schon einige Male. Gegenüber Heikes Wortgewandheit und Ideenreichtum kommt mir mein Geschreibsel sehr rudimentär vor. Ich versuche, mich nicht zu sehr runter zu machen, jede wie sie kann. Mir hilft, wenn auch die anderen sich ab und zu schwer tun und nicht so zufrieden mit ihren Texten sind. Insgesamt war es wieder sehr schön. Das Radeln hat gut getan. Daheim mit Hubert Lachs mit Tomatensoße und Tagliatelle gekocht. Maja kam, um mir nachträglich ein Geburtstagsgeschenk vorbei zu bringen. Sie ist so eine erwachsene Frau geworden und ich bin überglücklich, dass wir uns über die Jahre und die Trennung von Sören nicht verloren haben. Der Abend war anregend und lustig mit ihr und Hubert. Morgen und Dienstag noch mal arbeiten, dann 2 1/2 Wochen frei.
Ich finde so schade und verstehe überhaupt nicht, wie Unzufriedenheit mit deinen Texten aufkommen kann. In jedem Textwaren Aspekte, die viel wichtiger waren als bei mir und wo ich mich dann frage, wie ich diesen und jenen Aspekt außer Acht lassen konnte. Gegenüber dem Mehr anUnternehmungen in ich skeptisch. Schön, aber der Pott ist auch bald schon voll.
Zu viel soziales Leben ist auch nichts. Manchmal ergibt es sich einfach. Mir gefallen deine Texte gut und ja, ich kenne es auch, dass es manchmal nicht so recht flutscht. Vergleiche zu ziehen sind bei unseren sehr unterschiedlichen Schreibstilen nicht möglich und von unserer „Lehrerin“ absolut unerwünscht. 🤐
wir sollten uns doch nicht insgeheim Noten geben! Dann macht das Schreiben nicht so großen Spaß! der besuch bei freunden im Chiemgau erinnert mich daran, dass auch ich einige Leute kenne, die aus München weggezogen sind und glücklich über ihre Entscheidung sind