Dachkuchen, erster Arbeitstag mit Feuerlöscher
Mama ist gestern um 13.30 Uhr aufgestanden und das nur, weil ich in ihr Zimmer gegangen bin. Sylvie hat mir einen tschechischen Dachkuchen, zusammen mit Eva die lernen wollte wie er geht, gebacken. Sylvie ist gestern wieder nach Pilsen gefahren und kommt in 3 Wochen wieder. Mein erster Arbeitstag im Hospiz war sehr lebhaft. Relativ viel Telefon, sehr viel geratscht, weil immer wieder eine Kollegin vorbeischaute. Mit Herrn Linnemann gleich morgens die derzeitige Parteienlandschaft besprochen, es war wie in alten Zeiten. Diese Woche wird wahrscheinlich öfter aufgenommen, die erste Patientin kam heute. Es ist doch gut immer wieder zu arbeiten, so bleibt alles besser im Gedächtnis haften. Heute habe ich auch gar nicht gehadert, weder mit dem Wecker, noch mit der Tatsache nun eine Woche arbeiten zu müssen. Wegen der Bandschutzübung, die lt. Herrn Linnemann auch Aushilfskräfte absolvieren müssen, war mein erster Arbeitstag heute sehr viel länger. Viel interessanter waren der Vortrag und die Beispiele heute als die vergangenen Male. Lange mit Linda telefoniert. Emilia hat morgen eine Schnupperstunde in der Schule, die wegen Corona nie stattfinden konnte. Emilia fragte Linda was ist wenn sie keinen Bock mehr auf Schule hat? 😊
Erstaunlich, dass Emilia diese Möglickeit überhaupt in Betracht zieht, dass sie mal keinen Bock haben könnte. Ich sehe sie jetzt schon als sehr ehrgeizig und fleißige Schülerin.
Das ist tatsächlich eine gute Frage. Es könnte sie ja, wie Simon, beschäftigen, was wäre, wenn sie mal was nicht kann. Aber dieses Problem hat sie eher nicht, wie Ines auch andeutet. Aber vielleicht hatte sie auch schonmal keinen Bock auf Kindergarten? Den Hospiztag habe ich ja aus meiner Perspektive erlebt!