21-09-03-CoTaBu-Morgenfrische, van Gogh alive mit Beate + digitales Desaster

Nach Spaziergang in Morgenfrische auf Suche nach Haikumotiven zum gleichnamigen Thema, nach Besuch mit Beate in der van-Gogh-alive-Ausstellung in der Reithalle (auf ersten Blick enttäuschend, bis man im Hauptraum in eine riesige, digital an alle Wände projezierte Bilder- und Gedankenwelt eintaucht, von Tagebucheinträgen und Musik unterfüttert); danach in Beates Luxussessel bei Apfelstrudel lebensbetrachtend – Balkon zu heiß, zu hell nachmittags – esse ich jetzt Ines‘ Türinger Leberwurst, rückblickend zufrieden, aktuell leider gestresst. Ist mein Kampf um Eintrittskarten/ Zeitbuchung schuld, bei dem ich x verschiedene Passwörter eingegeben und auf ganzer Linie versagt habe, dass meine mobilen Geräte durcheinander geraten sind? Jedenfalls geht kein Whatsapp mehr (wie abhängig bin ich in der Kommunikation!! Ich werde nichtmal mehr nach meiner Geheimzahl gefragt, das Handy scheint die Funktion ganz aufgegeben zu haben; das Tablet hatte ich notdürftig hergerichtet – jetzt fliegt mir alles um die Ohren, ich kann gerade nichtmal auf SMS antworten. So ätzend!! Wenn auf einem Gerät alles weg ist, dann auf dem anderen auch. Kommt Zeit, kommt Rat? Das überstrahlt jetzt alles und beunruhigt gewaltig. – Dennoch wollte ich noch den gestrigen Anruf der LVA nachtragen. Leider hatte ich eine zwar nette, aber übereifrige Beraterin am Telefon, die mich zu vielem beriet, das ich längst weiß und auch nicht zu bremsen war: Ich spürte ihr den Tribut an, den Corona ihr – wie so vielen, auch mir – abfordert. Sie legte – hilfsbereit – ihre Platte auf; da musste ich dann durch. Abends wurde ich ergriffen von Theodorakis‘ Tod. Ein Held meiner Generation, diese Feierlichkeit, dieser Pathos, diese Erhabenheit, dieser Kampfesmut! Wie er nach einem seiner letzten Konzerte die Hände vor seine Augen schlug!

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2 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Hoffentlich war von der Dame der LVA wenigstens ein brauchbarer Hinweis dabei. Wir haben früher sehr viel von Mikis Theodorakis gehört. Ich möchte seine Lieder sehr. Ein Kämpfer und Einer, der sich trotz Knast und Folter nicht kleinkriegen ließ. Die Technik kann schon richtig nerven und kostet viel Zeit.

  2. Beate sagt:

    Oh ja, die Verwirrung, die wegen dieser Technik entsteht, die kenne ich auch! Aber der Nachmittag war wunderbar! ich hoffe, die Leberwurst hat Dir geschmeckt !

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