Bürotag

Nach meinen gestrigen Erfahrungen mit (nicht-) Arbeit bin ich heute dankbar zum Arabellapark gefahren und habe dort im Büro alles perfekt vorgefunden: Mein Schreibtisch war frisch desinfiziert, mein Computer funktionierte auf Anhieb, ich konnte arbeiten, kam ins Internet, organisierte eine Telefonkonferenz, arbeitete weiter – erlöst vom Homeoffice. Mittags ging ich ein Haus weiter, ins Umweltministerium, um da in der Kantine eine Kleinigkeit zu essen. Dort  war alles so verändert, wie ich mir die Situation künftig in Restaurants vorstelle : Bevor sie in den Raum vorgelassen werden, müssen alle Leute erst einmal die Hände waschen. Am Boden Markierungen, die darauf hinweisen, dass der nötige Abstand eingehalten werden muss. An den Tischen, an denen wir vorher zu acht saßen, dürfen jetzt nur noch zwei Personen sitzen. Ich holte mir einen Teller Schwammerl mit Knödel und nahm an einem der kleineren Tische Platz. Am Nachbartisch saß einer der höheren Beamten (Ich kenne ihn von „Lernort“ Veranstaltungen), der sich sehr nett mit seinen Kollegen ringsum unterhalten wollte. Durch die Entfernung mutete das Ganze etwas grotesk an. Er musste laut reden, eine kommunikative Mittagspause ist einfach nicht möglich, wenn alle in 2 m Entfernung von einander entfernt sitzen.

Morgen fahre ich wieder in die Arbeit. Morgen nehme ich mir was zu essen mit, das ich dann am Schreibtisch verspeise. das ist besser so!

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Mensch Beate, das ist lustig, spannend und interessant, eine Erfahrung uns allen voraus! Aber auch deprimierend.

  2. Ines sagt:

    Wenn dann noch die Altersschwerhörigkeit dazu kommt, erinnert das eher an Marktschreier. Oje, das kann ja was werden. Übernächste Woche haben wir schon zwei Restaurantreservierungen, aber zu Zweit aus einem Haushalt kann man ja zusammen glucken.

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