20-06-09-CoTaBu-Jour Fixe-Geburtstagsständchen mit Maske
Heute ein wesentlich ruhigerer Tag für mich, Friede und Eintracht. Einer Patientin haben wir ein Geburtstagsständchen gesungen. Nicht nur sie war gerührt. Über unseren Masken wurde es feucht und rot, es war ein verstohlenes Wischen.
Der Aufreger des Tages war mein „Jour Fixe“ mit Sr. Therese und den anderen beiden Kolleginnen. Das kleine Wohnzimmer war ihnen zu klein ohne Maske. Später die Supervision haben wir dann in anderer Konstellation sehr wohl zu viert dort ohne Maske gemacht. Auch im Team scheiden sich im Umgang mit Regeln die Geister. Also oben im Riesengruppenraum zu viert, ohne Maske, mit Abstand bei schwieriger Akustik. Die drei haben Piepsstimmen, ich verstehe jeden zweiten Satz nicht. Austausch und dann Corona. Nächste Woche also Hygieneschulung durch Christiane, das zählt für Therese nicht. Was bei den Barmherzigen Brüdern gut genug ist reicht bei Caritas noch lange nicht. Ich habe einen ganzen Wälzer bekommen. Den muss ich auch durchsprechen. Das Wiedersehen mit den Ehrenamtlichen wird wenig Austausch sein, aber viel Schulung, locker zwei Stunden. Wie es nervt. Allerdings verstehe ich, dass ein Arbeitgeber Sorge tragen muss. Was ich nicht verstehe, wie diese Kooperation je glücken soll, wenn sich die Caritas darin so aufbläst. Gift und Galle und nach außen dicke Partnerschaft. Wer wirklich „oben“ sitzt merkt davon nichts. Die Caritasoberen sind mit Wichtigsein beschäftigt. Und kriegen nicht mit, wie sie sich verhasst machen.
Seit man andauernd von den Trockenkatastrophen hört ist mir Regen willkommen, für unsere lieben Bäume. – Mit der Dürre ist es wie mit Corona und mit so Vielem. Der Teufel wird gewohnheitsmäßig an die Wand gemalt.
Graue Wolkenwand – formiert, ballt, wälzt und türmt sich. – Bauscht sich zu Bergen.
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