20-06-18-CoTaBu-Ein Tag auf Hochtouren
Bis 19:30 keine ruhige Minute; Christines hirnloser Auftrag kam nichtmal im Ansatz zur Umsetzung. Vorteil des Tages: sie war nicht da. Dann läuft es sehr viel runder für alle und unfruchtbare Gespräche fallen aus. Ohnehin kommt für den Patienten ihre „Lösung“ nicht in Frage, wie ich heute von ihm höre. – Dritte Gruppensitzung, drittes Mal Hygiene und Wiedersehen. Um pünktlich zu sein habe ich mich überschlagen. Als Werner und Anneliese auf sich warten ließen, obwohl 14:30 vorbei war, habe ich die Tür geschlossen und angefangen, fand es unverschämt, alle anderen warten zu lassen. Ich wusste, die beiden sind schon im Haus. Bis sie verspätet kamen. Sonja hatte Pause gemacht. Wegen Corona ist zurzeit unten die Tür verriegelt, wenn die Büros nicht besetzt sind, damit kontrolliert ein- und ausgegangen und geklingelt wird. Werner war zwischen die Türen geraten und war ca. 15 Minuten eingesperrt. Als wir noch nicht geendet hatten holte mich Sonja zum Termin mit Patient und Ehefrau. Also Hals über Kopf in die Gruppe rein und ebenso wieder raus am Ende. – Aufnahme wieder nicht planmäßig, so habe ich um 19:00 noch herumlaboriert. Neuerdings, so sagen mir die anderen: zwei Abstriche vor Aufnahme; da ich die Einzige bin, die sich darum kümmert, hätte es Sinn gemacht, mir das mitzuteilen. Oder hat es Christine nur bei mir aufgeschnappt und zum Gesetz erhoben? Im Fall der nächsten Aufnahme macht einen Abstrich der Hausarzt, der schickt das von Bad Tölz nach Augsburg ins Labor; den zweiten die Tochter, die kennt eine Klappe, wo man auch übers WE das Röhrchen in München einstecken kann. Zum wiederholten Mal wissen selbst die Fachleute (gestern SAPV der LMU) nicht, wie sie einen Abstrich organisieren sollen.
Christine scheint eine richtige Nervensäge zu sein. Ratschläge, die keiner brauchen kann, sind sehr überflüssig….