20-07-03-CoTaBu- Ein Abend mit Umarmungen für Simon – Francokinder

Entgegen aller Gewohnheit komme ich spät nach Hause. Adrian ist gerade in München und hat seinem Talent gemäß eine Verabredung zustande gebracht. Die drei Franco“kinder“ Emilian, er, Lorena und ich im Ruffini, bis sie uns rausgesetzt haben. Immer, wenn wir wirklich sehr tief im Gespräch und sehr nah am Weinen waren, so nah dran, wie es vielleicht nur in dieser Konstellation geht, kam die Kellnerin, stellte sich hin und ging nicht mehr weg…Es war ein sehr schöner, lustiger, tiefer, trauriger, intensiver Abend. Ein Abend, wo ich – so groß die Sehnsucht danach auch ist, allein ist es eher, dass es wie Wellen an mich heranschwappt, heranleckt, aber ich alles tue, um nicht näher dranzukommen, beim ersten Atemstocken schon alles vermeide, um mich nicht auszuliefern – endlich mal wieder ganz nah an alles herankommen konnte. Emilian ging es genauso, Lorena war am Schluss verweint. Adrian wurde es ein wenig viel, er versuchte, Thema zu wechseln, es ging nicht. Wir mussten es heute hinkriegen – für mich eigentlich unmöglich nach einem Arbeitstag – Emilian fährt morgen früh um 6:30 zu seiner Freundin nach Berlin.  Und Adrian wieder nach Nürnberg. Viele Themen, viel Aktuelles, im wahren Sinn über GOTT UND DIE WELT – und am Ende doch ein Abend ganz für und mit Simon.

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Eine Antwort

  1. Beate sagt:

    Oh ist das schön, dass Du einen Abend lang Deinen Schmerz teilen konntest, mit den „Franco- Kindern“, dass Ihr einen Ort gefunden habt. Auch wenn die Kellnerin immer wieder kam- sie hätte zu jedem Zeitpunkt sicher auch gestört.

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