20-08-30-CoTaBu-Maskenpflicht und Exerzitien mit Traum und Trance
Mein ÜberIch meldet sich nach Vollendung des Tagewerks gern zu Wort. Da ich aber meinem ES gerade den Vortritt lassen möchte, sodass es das Sprechen nicht verlernt, will ich`s mal wieder früh versuchen. Für Traum- und Tranceprotokollarisches ist es natürlich um 9:10 viel zu spät. Dafür bin ich nachts um 4:50 aufgestanden und habe die ersten beiden Träume aufgeschrieben. Die anderen beiden vor dem Frühstück. Abweichung auf dem Speisezettel: ein halber dieser Riesenäpfel aus Michaels Garten. Das Bäumchen noch so winzig, dass es mit drei Äpfeln schon ins Hängen und Ächzen kommt. Michael hat einen Kuchen gebacken, zwei Stück davon bekommen wir heute Nachmittag. Nicht wir – ich und ES – sondern Beate und ich. Gezeichnet habe ich gleich nach dem Aufwachen. Es ist wichtig, einen Zustand verminderten Tagesbewusstseins aufzusuchen, zu nutzen oder herbeizuführen. Von Schwimmen keine Rede, eiskalt und nass – das ist ohnehin die andere Seite der Medaille. Die zu fürchtende Blasenentzündung habe ich schon geträumt und vor einem fremdem Frauenarzt kehrtgemacht. Wurde auf offener Straße angehalten – allein auf weiter Flur – ich sollte meinen Mundschutz tragen. Jemand hat einen Daumen in mein Schulterblatt gedrückt, tat sehr weh. Danach war mein Atem – der seit meiner Jugend krank ist – geheilt. Geheilt! Ich kann für den Rest meines Lebens durchatmen! Übrigens wird mir gerade klar, es war natürlich nicht das Schulterblatt, sondern der Flügelansatz… („Put your hands where your whings should be…“?…schönes Lied). Jetzt die Säure des Apfels zum Kaffee. Müsste mal Pediküre machen, der Dreck des Feldmochinger Sees hat sich zwischen die Zehen gefressen. Könnte ich doch Meeresrauschen, das Kommen und Gehen der Ewigkeit und des Universums erleben, ohne Salz, ohne Sand, ohne Wind, ohne Weg. So bin ich auf Fernkurs durch Renate angewiesen. Oder ich träume mich mal dahin?
Welche der Instanzen treibt dich dazu, in Allerherrgottsfrüh deine Träume aufzuschreiben? Weder Es noch Über- Ich würde ich sagen. Das Meeresrauschen kann man sich bestimmt auch im Internet anhören.
Eine ocean drum macht das Geräusch der Steine, wenn die Flut sie in das Meer zieht. Zumindest bekommst du einen Hauch Meer.