Erster Arbeitstag

Ich fühlte mich heute im Hospiz von Allen umarmt. Die Freude der KollegInnen über mein Da-sein war so groß. Jede und Jeder blieb an meiner Bürotüre stehen, manche kamen in das Zimmer und setzten sich und wir unterhielten uns ewig. Es hatte was von Heimkommen, von sehr Vertrautem. Ich bin ohne größere Emotion hingefahren, war dann jedoch schon sehr angetan von den positiven Reaktionen. Vor lauter ratschen kam ich zu nichts und blieb etwas länger. Morgen wird tüchtig gearbeitet. Es gibt viel zu tun, so wie ich es mag. Zu Hause habe ich gleich in meinen Fleece angezogen, so kalt war mir. Auf dem Balkon meinen Nachmittagskaffee getrunken und gelesen, bis es mir wieder zu kalt wurde. Umgezogen auf die Couch, eingeschlafen. Um 6.15 Uhr aufstehen ist mir als Rentnerin doch etwas zu früh.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ohne Kommentar. Ich war dabei. Und auch wieder nicht, denn ein paar Meter weiter war mein Tag ganz anders. Wir kamen nicht zu soviel, denn dauernd….wie von dir beschrieben.

  2. Ines sagt:

    So ein herzlicher Empfang. Schönes Gefühl wie Heimkommen. Vielleicht haben sich die Kollegen gewundert, dass Heike und du gar nicht groß geredet habt. Wenn die wüssten, dass ihr euch täglich auf dem Laufenden haltet.

  3. Beate sagt:

    Wenn ich mal in Rente bin, wünsche ich mir auch einen so schönen Empfang von den ehemaligen Kollegen!

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