Bedrückend
…waren die Nachrichten über die neuen Fallzahlen. In meiner Arbeit wird ab jetzt wieder streng reglementiert: Nur zwei Leute aus einer Abteilung dürfen kommen. Inzwischen finde ich das richtig schade. Ich habe das wochenlange Homeoffice satt. Auch denke ich an Janni, die so froh ist, wieder in die Schule gehen zu können, die ihre Freunde treffen will. Für die Schulkinder war der Lockdown auch sehr belastend. Am Vormittag hatte ich einen Termin bei der Krankengymnastik. Meine Rücken tut immer noch immer wieder weh. Und dann den ganzen Tag sitzen. In der Arbeit auch wenig Erfreuliches: Nach der letzten Personalratssitzung hatten wir ein Gespräch mit dem Direktor., in dem wir ihm vorschlugen, professionelle Hilfe für die Konflikte in unsere Einrichtung zu holen.Der hat sich heute gleich zwei der Kolleginnen vorgeknöpft. Beide waren hell empört. Sie haben keinerlei Lust, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Eine erfolgreiche Intervention, echt!! Zumal die Eine gerade von einer Pilgerreise zurück war und das Erste, was sie in der Arbeit erlebte, das „Gespräch“ war….das nenne ich Überfall. Heute Abend habe ich mir eine Riesenportion Spaghetti gekocht, mit Tomatensauce und viel Chillies drin.G’sund ist was anderes…
Zu Ersterem habe ich ja selber geschrieben. Die Kinder/Jugendlichen betrifft es in allerhöchstem Maß, ganz furchtbar. Eine unangekündigte Intervention halte ich für Idiotie; allein die Ankündigung hätte etwas bewegt und eine andere Startposition gegeben. Übrigens gibt es Schlimmeres als Spaghetti.