20-10-05-CoTaBu-Fix und alle am Montag – Essen als Rettung?

Heute gab es mittags Pizza, von Gregor bestellt. Abends hat mich Michael abgeholt zu einem sehr schmackhaften, aber zähen Gulasch. War soviel nötig? Dazu ein Glas Rotwein, das mich vollends niederstreckt. Was erschöpft mich dermaßen? Wieder Verstorbene, das Haus halb leer, Aufnahmestopp wegen Kranker im Team? Vier Tage werden es sein, die im Flug vergehen und in denen kein Funken Energie übrigbleibt – auch wenn Renate im Einsatz ist. – Gestern die „Schwarze Mühle“ von Gregors Ines gelesen – Ursprungsfassung der Sage, die Krabat zugrunde liegt, was wir für Preussler`s hielten – von Jurij Brezan. Soeben „unseren“ Krabat bei Michael mitgenommen, um nochmal auf die Unterschiede zu achten. Heute Pennebakers Buch über expressives, heilsames Schreiben in den Umschlag gesteckt. Booklookerkäufer kaufen mir die tollsten Sachen weg, sie suchen gezielt. Manche dieser Bücher würde ich am liebsten behalten, habe sie aber Jahre nicht angeschaut und manchmal auch verworfen: in diesem Fall das direkt-in-die-Traumata-Hineinführen. – Ines schreibt, sie würde im Odenwald aussteigen. Aber zahlen ganz ohne Leistung stinkt mir natürlich. Insofern möchte ich wenigstens Einblicke mitnehmen und mir bei Gelegenheit den Vertrag nochmal kommen und möglicherweise von Ariane, einer Anwältin im Ehrenamt, anschauen lassen; sie ist hilfsbereit. – Jetzt werfe ich mich – ohne Kaffee – vor die Glotze und hoffe, bis zu den Nachrichten durchzuhalten.

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3 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Pizza habe ich auch gegessen, im leeren Haus bin Ich seit heute auch, booklooker Story hast du mir heute erzählt. Ich bin also voll im Bilde. Auf Rotwein schläfst du sicher gut.

  2. Ines sagt:

    Essen ist wichtig für Leib und Seele gut. Mittags und abends gut zu essen finde ich nicht verwerflich.

  3. Beate sagt:

    Ich verstehe es gut, dass Du die Bücher gar nicht gerne hergibst. Doch es hilft nichts, der Platz in einer Wohnung ist rar. Mein Nachbar muss immer ein Buch hergeben, wenn er ein neues kaufen will, bestimmt seine Frau. in meiner Wohnung betrifft das nicht nur Bücher, sondern auch Kleider und Stehrümmchen…

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